Alexander Müller

"Braucht das Freibad eine neue Attraktion?" hatten wir die Nutzer unseres Online-Auftritts in der vergangenen Woche gefragt. Am Wochenende vor Ostern war die bisherige - der Sprungturm - von Spezialisten des Technischen Hilfswerks gesprengt worden. Zuvor war die Anlage bereits aus Sicherheitsgründen gesperrt gewesen.
Von den 22 Teilnehmern an unserer Umfrage sprachen sich 21 für eine neue Attraktion aus - nur einem genügt offenbar das verbleibende Angebot. Zwölf Mal wurden "Rutsche, weitere Rutsche oder Riesenrutsche" als Möglichkeiten genannt, "Sprungturm oder Sprunganlage" brachten es nur auf zehn Nennungen. Zwei Mal lautete der Wunsch sogar "Rutsche und Sprungturm". Weitere Möglichkeiten für die Steigerung der Attraktivität des Freibads aus Sicht unserer User: 3-Meter-Brett und Wellenbecken.


Wie finanzieren?

Das Problem bei all diesen Anschaffungen ist allerdings, dass sie Geld kosten. Das Bad schreibt aktuell ohnehin um die 650 000 Euro Verlust pro Jahr. Daher sagt auch der Leiter der als Betreiber zuständigen Stadtwerke, Stephan Pröschold: "Man muss bei allen Überlegungen aber immer darauf achten, dass es wirtschaftlich machbar ist." Die zuständigen Entscheidungsgremien in der Stadt sind der Werkausschuss und der Stadtrat. Sie werden sich nach Angaben von Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) mit der Frage befassen, ob es eine neue Attraktion geben kann - und wenn ja, welche.