Der Jahreswechsel ging in Erlangen friedlich vonstatten und fiel außergewöhnlich ruhig aus, heißt es im Pressebericht der Erlanger Polizei. Der Großteil der Erlanger Bevölkerung hielt sich demnach an die Corona-Auflagen und feierte im privaten Bereich.

Es sei zu keinen tätlichen Auseinandersetzungen im öffentlichen Raum wie in den vergangenen Jahren gekommen, ebenso wenig zu Einsätzen wegen eines Brandes oder nennenswerten Sachbeschädigungen.

Als überaus erfreulich sei einzustufen, dass es zu keinen Polizeieinsatz kam, weil Personen durch Feuerwerkskörper verletzt wurden. Auch hier sei anzuführen, dass sich die Bevölkerung im Großen und Ganzen an die neuen rechtlichen Vorgaben gehalten habe.

Banale Gründe für Verstöße

In Bezug auf die Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr seien die meisten Verstöße eine Stunde vor und eine Stunde nach dem Jahreswechsel festgestellt worden. Oft waren es eher banale Gründe, warum die Wohnung ohne triftige Gründe verlassen wurde, teilt die Inspektion Erlangen-Stadt mit. Neben Zigaretten holen, Flaschen zum Flaschencontainer tragen und spazieren gehen sei es auch mehrfach die Unkenntnis über die aktuellen Bestimmungen gewesen. Als äußerst positiv sei einzustufen, dass keine größeren Gruppenbildungen oder Feiern polizeibekannt wurden.

Auch die Alkoholdelikte im Straßenverkehr seien hinter den vergangenen Jahren zurückgeblieben. pol