Es gibt nur noch wenige reine Frauenbereitschaften im Bayerischen Roten Kreuz. Eine davon ist seit vielen Jahren beim BRK in Haßfurt tätig. Dass dies eine ausgezeichnete Gruppe ist, bestätigte der Kreisgeschäftsführer Dieter Greger bei deren Jahresrückblick 2016.
Seit Februar 2009 steht Liane Deusel an der Spitze der Gruppe. Diese Frauen haben alle nur ein Ziel. Sie wollen Menschen helfen, ohne zu fragen, woher sie kommen, welche Hautfarbe oder Religion sie haben oder wie alt sie sind. Bei ihnen stehen die Fragen im Vordergrund: "Wo fehlt etwas? Wo können wir helfen?"
"Bereitschaft zwei Haßfurt" ist die offizielle Bezeichnung der Gruppe mit vielen hilfsbereiten Frauen aller Altersstufen, die sich im BRK-Haus in Haßfurt trafen. Über Arbeitsmangel konnte sich die Frauenbereitschaft, in der alle ehrenamtlich arbeiten, im vergangenen Jahr nicht beklagen. Zusammen kamen die Frauen auf mehr als 2000 Arbeitsstunden.


Der Nachwuchs fehlt

Leiterin Liane Deusel dankte in ihrem Rückblick allen ihren Mithelferinnen für deren großes Engagement im vergangenen Jahr, ohne das die Termine nicht so ordentlich und störungsfrei über die Bühne gehen könnten. Wobei sie anklingen ließ, dass es der Gemeinschaft an Nachwuchs fehle.
Dieter Greger und Kreisbereitschaftsleiter Stefan Funck zeichneten sieben Frauen für ihre ehrenamtliche Mitarbeit im Roten Kreuz und der Bereitschaft seit bis zu 30 Jahren aus. Das waren Ilse Müller, Monika Henschel, Marianne Willardt, Lotte Leuner, Renate Schuhmann, Heidi Widera und Hannelore Döbereiner. sn