Die Freiwillige Feuerwehr Hetzelsdorf erhält eine Abgasabsauganlage, einen Heizkörper und ein Industrie-Sektionaltor für ihr Feuerwehrgebäude. Das beschloss der Marktgemeinderat von Pretzfeld.

Nötig war das geworden, weil die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF) beantragt worden war. "Das Umkleiden findet dann auch in der Garage statt. Die Vorschrift sagt, dass man die Leute vor den Abgasen des Fahrzeugs zu schützen hat", erklärte Bürgermeister Steffen Lipfert (FW).

Er hatte mit dem Kommandanten vereinbart, dass die Marktgemeinde die Abgasabsauganlage für 10 000 Euro beschafft und die Feuerwehrleute diese einbauen werden. Reiner Ziegler (FW) erklärte, dass er wohl Feuerwehrmann sei, aber: "Die Kosten laufen aus dem Ruder." Man habe mit der Anschaffung des Fahrzeugs "ein Riesenfass" aufgemacht.

Walther Metzner (WPA) wies darauf hin, dass die Vorschriften so seien und er sich damals bei der Entscheidung für das TSF durchaus bewusst war, dass es Folgekosten geben werde: "Früher hatte man eine Handspritze, jetzt ist das anders." Gerhard Mühlhäußer (CSU/BB) forderte die Verwaltung auf, zu überprüfen, ob auch andere Feuerwehren eine solche Anlage benötigen, und diese dann gemeinsam zu beschaffen.

Bürgermeister Lipfert bestätigte, dass Wannbach noch keine solche Anlage habe. Geschäftsleiter Andreas Pfister informierte das Gremium, dass es in der letzten Periode eine Begehung gegeben habe und noch weitere Maßnahmen in Wannbach offen sind, die angegangen werden sollen. Außerdem wird Hetzelsdorf einen Heizkörper und ein Industrie-Sektionaltor für 6000 Euro bekommen. Hier wies Gerhard Kraft (FW) darauf hin, dass das Gebäude schlecht isoliert sei, und dass noch weitere Maßnahmen auf die Marktgemeinde zukommen könnten. Lipfert erklärte, dass die Feuerwehr wirtschaftlich heizen wolle.