Im Alter von 81 Jahren ist am Samstag, 10. Oktober, Claretinermissionar Pater Reimund Beck in Würzburg gestorben. Beck wurde am 2. August 1939 in Schweinfurt geboren und wuchs in Windheim auf. Außer ihm traten noch sechs weitere der insgesamt zehn Kinder seiner Eltern in einen Orden ein. Beck empfing am 23. Juli 1967 in Würzburg die Priesterweihe. Danach wirkte er in vielen Häusern der Provinz unter anderem als Präfekt, Novizenmeister, Superior, Verwalter, Krankenhausseelsorger, Mitarbeiter in der Pfarr- und der Altenseelsorge.

1994, in der Zeit des Bürgerkriegs, ging Beck nach Sri Lanka, um dort bei den Mitbrüdern zu leben. 1998 wurde er Superior in Frankfurt am Main. 2005 wechselte er nach Mühlberg an der Elbe, wo er als Ökonom und Mitarbeiter in der Seelsorge aktiv war.

2008 kehrte Beck nach Würzburg zurück und wurde zum zweiten Mal Superior des dortigen Hauses. 2009 war er vorübergehend Pfarradministrator von Acholshausen (Dekanat Ochsenfurt).

Seiner Heimat Windheim blieb er stets verbunden. Besonders der Fußball lag ihm am Herzen. Egal, wo er gerade war, wie die DJK gespielt hat, wusste Pater Reimund immer.

Krankheitsbedingt ging Beck 2010 in den Ruhestand, den er in Würzburg verbrachte. Requiem und Beisetzung finden coronabedingt im engsten Kreis statt.

pow/Foto: Karl-Heinz Geyer