Viele Zahlen spielten in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Grub am Forst eine Rolle. So verkündete Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG), dass die rechtsaufsichtliche Genehmigung des Haushaltes 2019 eingegangen ist.

Auch der Kreditaufnahme von 266 000 Euro für Investitionen habe das Landratsamt zugestimmt, da in ähnlicher Höhe Tilgungen erfolgen. Allerdings hob die Rechtsaufsicht den warnenden Finger. Für die Folgejahre sehe die Finanzplanung größere Kreditaufnahmen vor, insbesondere für den Kindergartenneubau, ein neues Feuerwehrhaus und den Bauhof.

Dem könne nicht so ohne weiteres zugestimmt werden, da die Projekte zu einer kräftigen Neuverschuldung führen würden. Das Gremium nahm dies zumindest zur Kenntnis.

Zwischenbericht zum Haushalt

Den vom Gemeinderat lang ersehnten Zwischenbericht zum Haushalt 2019 präsentierte Kämmerer Heiko Vogel. Ihm zufolge ist die Gewerbesteuer bereits zu 72 Prozent geflossen, die Gesamteinnahmen lagen Ende August bei 61 Prozent. Von den Gesamtausgaben seien bisher 46 Prozent getätigt worden. Über den Vermögenshaushalt laufen zahlreiche Investitionen, umgesetzt seien derzeit 44 Prozent der Planungen, so der Kämmerer.

Vogel stellte auch den Haushalt 2019 der Verwaltungsgemeinschaft vor, der zur Kenntnis genommen wurde (wir berichteten). Die Gemeinde Grub muss für ihre 2839 Einwohner eine Verwaltungsumlage von 719 000 Euro berappen, Niederfüllbach zahlt 393 000 Euro.

An Schulumlage sind für Grub 182 000 Euro bei 98 Schülern und für Niederfüllbach 78 000 Euro bei 42 Kindern fällig. Dem Haushalt 2019 des Zweckverbands Abwasserbeseitigung Mittlerer Itzgrund stimmte das Gremium zu. Als Betriebskostenanteil hat Grub 187 000 Euro aufzubringen. Bemängelt wurde der hohe Fremdwasseranteil von 27 Prozent. Werner Kaiser (CSU) stimmte gegen das Zahlenwerk. Er nannte die erneuten Kosten von 340 000 Euro nach der Generalsanierung des Klärwerkes unverständlich.