Der 2. Bürgermeister von Pressig, Wolfgang Förtsch, feiert am Samstag, 20. August, seinen 60. Geburtstag. Förtsch ist wegen seines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements weit über Pressig hinaus bekannt und anerkannt. Vor allem aber ist er Unterstützer, Förderer und aktives Mitglied in Brauersdorfer Vereinen.
Seit 42 Jahren ist er im aktiven Dienst der freiwilligen Feuerwehr sowie seit 34 Jahren 1. Vorsitzender und zeichnet damit auch maßgeblich verantwortlich für das dörfliche Kulturgeschehen - ob Johannisfeuer oder Dorffest. Im Tischtennisclub ist er seit über 30 Jahren als Spielführer und Spielleiter und auch im Vorstand tätig. Weiteres großes Engagement gilt für den Oberfeldwebel der Reserve dem Soldaten- und Kameradschaftsbund Rothenkirchen, dessen 2. Vorsitzender er ist. In der Reservistenkameradschaft Rothenkirchen ist er Gründungsmitglied, war sechs Jahre 1. Vorsitzender und ist jetzt Schriftführer. Er ist Kreisreservistenbetreuer des Bayerischen Soldatenbundes (BSB) und als beorderter Reservist beim Bundeswehr-Landeskommando Bayern für die zivil-militärische Zusammenarbeit im Landkreis Kronach Kreisverbindungskommando Kronach (KVK) zuständig. Außerdem engagiert er sich noch in mehreren Vereinen im Markt Pressig und ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Markt Pressig.
Sein kommunalpolitisches Wirken begann im SPD-Ortsverein Pressig, hier ist er 1. Vorsitzender und steht auch dem Distrikt Haßlachtal vor. Weiterhin gehört er dem erweiterten SPD-Kreisvorstand an.
Von 1987 bis 1990 war er Ortssprecher von Brauersdorf, gehörte von 1990 bis 1996 dem Marktgemeinderat Pressig an und rückte 1999 erneut in das Gremium. Ab 2008 war er 3. Bürgermeister im Markt Pressig und seit Juni 2016 2. Bürgermeister. Förtsch geht keiner Aufgabe aus dem Weg: Er übernahm die Aufgabe des Flüchtlingsbeauftragten im Markt Pressig, auch wirkt er in verschiedenen Ausschüssen des Gemeinderats mit. Förtsch gründete 1978 mit Ehefrau Johanna eine Familie, der heute zwei erwachsene Töchter und ein Enkelsohn angehören. Der selbstständige Versicherungsfachmann und Makler erlernte ursprünglich Werkzeugmacher und war Zeitsoldat, bis er zum Versicherungsfachmann ausgebildet wurde. Ob bei den Soldaten, bei den Vereinen oder in der Marktgemeinde: Er ist stets auch als Helfer dabei und legt Hand mit an, wenn es um die Vorbereitung, Durchführung und Nacharbeitung von Festen und Veranstaltungen geht.