An der Spitze der Feuerwehr Proß bleibt alles beim Alten. Jörg Steinhäuser bleibt Vorsitzender des Vereins, der vor allem im dörflichen und kulturellen Leben in Proß und Gundersreuth eine zentrale Rolle spielt. Erstmals in der Geschichte des Landkreises wurde mit Hans Friedmann ein Feuerwehrmann geehrt, der seit 50 Jahren aktiv ist. Stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann überreichte das große Ehrenzeichen des Freistaats Bayern.

Das staatliche Ehrenzeichen in Silber bekam Jörg Steinhäuser für 25 Jahre Dienstzeit, zum Ehrenmitglied wurde Horst Brummer ernannt.

Laut Jörg Steinhäuser zählt der Feuerwehrverein Proß 61 Mitglieder, davon seien 34 aktiv. Er erinnerte an das Schlachtfest, die Familientage und ein Grillfest. Die Außenanlagen am Löschbehälter sollen heuer fertiggestellt werden.

Kommandant Volker Steinhäuser berichtete von zahlreichen Übungen und Bewegungsfahrten. Er erwähnte besonders den Großbrand am Freizeitzentrum in Kulmbach am 24. April. Hier machte er den Männern des schweren Atemschutzes ein besonderes Kompliment.

"Sie garantieren uns Schutz und Sicherheit und sorgen für ein Stück Lebensqualität", lobte Jörg Kunstmann. Ein dickes Lob hatte er für Hans Friedmann: "Da kann man nur den Hut ziehen, Sie sind ein Riesenvorbild für die junge Generation."

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Jörg Steinhäuser, Zweiter Vorsitzender Daniel Malek, Schriftführer Andreas Lauterbach, Kassier Michael Malek, Beisitzer Wolfgang Geuther.

Bürgermeister Robert Bosch dankte den Aktiven, die rund um die Uhr bereit seien, anderen Menschen zu helfen. "Die Feuerwehr Proß ist auch als Kulturträger und im gesellschaftlichen Bereich sehr aktiv und hat einen niedrigen Altersdurchschnitt", so das Gemeindeoberhaupt.

Auch Kreisbrandrat Stefan Härtlein würdigte das Engagement der Aktiven. W. Reißaus