Am Anfang standen viele Sonderproben und die Unterstützung der Familien, am Ende ein Konzert in der Johanniskirche. Der Posaunenchor Wannbach präsentierte sich dabei schlagkräftig und anrührend, pfiffig und mit dem Anspruch, auch etwas gesellschaftskritisch sein zu wollen. Am Ende ernteten die Bläser großen Beifall für einen herausragenden Abend.

Während sich die Kirche schon eine Stunde vor Konzertbeginn füllte, wurde nebenan im Gemeindehaus zum "Einspielen" gesungen und getanzt.

Das Repertoire des Chors reichte von klassischen bis hin zu modernen Stücken, die den Gästen im Ohr blieben. Wenn 32 Posaunen und eine Orgel "Sound of Silence" mit so viel Gefühl spielen, wird die emotionale Stimmung sofort spürbar. Ein Höhepunkt war das Duett von Orgel und Schlagzeug bei "The Eye of the Tiger".

Jürgen Fröhlich sprach aus, was alle Mitglieder des Posaunenchores dachten: "Bei mir steigt ab Mittwoch die Vorfreude auf die Probe am Freitag. Denn mit euch kann ich Gemeinschaft erleben."

Vier Jungbläser, die beiden jüngsten gerade einmal zehn Jahre alt, waren voller Eifer dabei und können stolz auf ihre Leistungen sein. Denn nach knapp zwei Jahren der Ausbildung war es eine riesige Herausforderung, sich dem Publikum zu stellen.

Beide Dirigenten, Linda Karrer und Frank Kohlmann, sowie Kathrin Wölfel würden sich auch im kommenden Jahr über neue und interessierte Jungbläser sehr freuen.

Gegen Ende des Konzertes wurden noch einige Mitglieder geehrt: für 50 Jahre Johann Kohlmann und Gerhard Zöberlein, für 40 Jahre Erhard Müller.

Bezirksobmann Werner Wehrfritz überreichte die Urkunden, Bernd Richter als Obmann des Posaunenchors einen Bierkrug als kleines Dankeschön. red