Paket verpasst? Mit diesen Tipps kommt deine Lieferung schneller und sicher an

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Paket verpasst? Mit einfachen Tricks erhältst du deine Lieferung schneller – und sorgst für eine sichere Zustellung beim nächsten Mal!

  • Alternativ-Adressen oder Wunsch-Nachbarn angeben erhöht die Erfolgschancen der Zustellung
  • Paket-Apps informieren in Echtzeit und bieten Umleitungsoptionen für flexible Annahmen
  • Eine Abstellgenehmigung ermöglicht die Lieferung auch bei Abwesenheit

Es gibt einfache Möglichkeiten, Lieferungen sicherer und schneller zu machen. Von der Wahl des richtigen Zustellorts bis zu digitalen Services – kleine Anpassungen helfen oft viel. Wer klare Angaben macht und praktische Tipps beachtet, spart Zeit und Nerven. So kommt das nächste Paket garantiert an, ohne im Paketshop zu landen.

Welchen Trick kannst du für eine schnellere Zustellung anwenden?

Wenn du beispielsweise selten zu Hause bist, du aber Familie, Freunde oder einen verlässlichen Nachbarn in der Nähe hast, kannst du das Paket direkt an diesen Adressatenkreis liefern lassen. So stellst du sicher, dass das Paket persönlich zugestellt werden kann. 

Damit das funktioniert, musst du die Lieferadresse nur mit einem bestimmten Code versehen. Dieser lautet "c/o". Dieses Kürzel stellst du der Adresse deines Angehörigen, Freundes oder Nachbarn voran, denn es bedeutet, dass das Paket nicht für die Person gedacht ist, sondern sich lediglich in dessen Obhut befinden soll. 

Die Angabe der Adresse der Person, die deine Sendung in Obhut nehmen soll, muss ebenfalls einem bestimmten Muster folgen. Zuerst schreibst du deinen Namen, also beispielsweise "Max Mustermann", gefolgt von c/o und dem Namen der Person sowie deren Adresse bestehend aus Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort. 

Wie kannst du dein Paket in deiner Abwesenheit zustellen lassen?

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass du dein Paket an einen Ort deiner Wahl zustellen lässt. Beachte dabei, dass der Wunschort vor Wettereinflüssen geschützt sein sollte und der Zusteller diesen auch erreichen kann. Gleichzeitig sollte er so gewählt sein, dass Dritte das Paket nicht leicht entdecken können. Infrage kommen zum Beispiel Carport oder Garten. 

Möchtest du sichergehen, dass deine Pakete immer zuverlässig und schnell geliefert werden, dann musst du dafür etwas tiefer in die Tasche greifen und dir einen Paketbutler oder eine Paketbox anschaffen. Der Paketbutler ist ein Sack, der mit Metall verstärkt ist und an der Haustür befestigt werden kann. Sowohl du als auch der Zusteller können per Zahlencode darauf zugreifen. 

Oder du wählst eine Paketbox, also einen eigenen Container, der beispielsweise an deiner Hauswand befestigt wird oder in deinem Garten steht. Auch hier ist der Zugang nur mit einer TAN möglich. Die Anschaffungskosten für einen Paketbutler belaufen sich auf 250 Euro, für eine Box musst du 800 Euro investieren. 

Welche Alternativen gibt es?

Du kannst aber auch angeben, dass deine Bestellungen immer an eine bestimmte Packstation geliefert werden sollen. Diese musst du vorher auswählen. Oder du wählst gezielt eine Poststelle für die Zustellung aus, bei der du das Paket abholst. In diesem Fall gibst du deinen Namen, die Filiale und die Adresse der Filiale an. 

Da du die meiste Zeit vermutlich bei der Arbeit verbringst, kannst du dir Pakete auch an deinen Arbeitsplatz liefern lassen. Du solltest aber vorher bei deinem Arbeitgeber nachfragen, ob das gestattet ist. Nur mit dem Einholen der Erlaubnis des Chefs vermeidest du Probleme. 

Manche Geschäfte, die mit den Paketzustellern zusammenarbeiten, bieten an, dass du die Pakete auch in deren Räumlichkeiten liefern lassen kannst. Häufig bieten zum Beispiel Tankstellen-Shops oder Bahnhofs-Shops einen solchen Service an, denn diese liegen in der Regel zentral und sind gut zu erreichen.

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