Die Kinder der Grundschule am Burgstaller Weg werden am ersten Schultag ins Staunen kommen, denn der Pausenhof der Schule wurde während der Ferien neu gestaltet. Eine Fläche von knapp 2000 Quadratmetern wurde mit neuen Spielgeräten ausgestattet und die Anlage wird im Herbst auch neu bepflanzt.

Wie Zweite Bürgermeisterin Renate Schroff beim Pressetermin erläuterte, sollen die Schüler sowie die Mittagsbetreuung neben Erholung und Entspannung auch kreative Abwechslung finden und sich individuell bewegen können. Zur Aufbewahrung der Spielgeräte und von sonstigem Zubehör wurden auch zwei Hütten für die Grundschule und die Mittagsbetreuung aufgestellt.

Die Anlage wurde vom Planungsbüro Bernd Kounovsky aus Nürnberg geplant und eng mit der Bauamtsleiterin Silke Stadter und Projektleiter Albert Geinzer von der Gebäudewirtschaft abgestimmt, aber auch die Schulleitung und das Lehrerkollegium sowie die Mittagsbetreuung wurden eingebunden.

Beim Termin am Donnerstag erinnerte die Zweite Bürgermeisterin an den ursprünglichen Pausenhof, der damals von den Eltern mit Unterstützung der Lehrer in Eigenleistung gestaltet worden war. Allerdings forderte die langjährige Nutzungsdauer ihren Tribut, wie Bernd Kounovsky erklärte.

Steine der Umfassungs- und Sitzmauern hatten sich gelockert, außerdem gibt es jetzt völlig andere Sicherheitsvorschriften. Standgehalten hatten die Fundamente der Spielgeräte. "Da wurde damals nicht mit Beton gespart", erzählte der Planer und schmunzelte, denn die Firma Landschaftsbau Meyer aus Weihenzell musste deshalb einen etwas größeren Bagger einsetzen.

Auch die Hügel wurden teilweise abgetragen und die Fläche neu aufgeteilt. Der große Baum an der Südseite des Pausenhofs bietet eine ideale Möglichkeit für die Errichtung eines schattigen Aufenthalts- und Ruhebereichs. Im Zentrum des Platzes wurden Geschicklichkeits- und Kletterbereiche geschaffen und im Bereich des früheren Tunnels befindet sich nun ein Bewegungsparcours.

In der Nähe vom Eingangsbereich der Grundschule wurde ein Bereich zum Tischtennis spielen angelegt, das Atrium blieb unverändert bestehen.

Durch die Neugestaltung der großen Pflasterfläche kann das dortige Spielfeld jetzt sowohl für Fußball als auch für Basketball genutzt werden. Damit die Spielbälle nicht auf die Straße geraten, wird an der Toranlage und am Basketballständer ein Ballfangzaun aufgestellt. So wie auf den übrigen Spielplätze der Stadt werden Mitarbeiter des Bauhofes die Anlage regelmäßig überprüfen und einmal im Jahr ist eine Hauptuntersuchung fällig.

Für mehr Sicherheit

Der gesamte Platz wird noch eingezäunt, um den unkontrollierten Zugang zur Straße zu vermeiden. Die Bäume werden erhalten und sechs weitere kommen dazu. Diese werden mit den neuen Büschen im Herbst gepflanzt.

Wie Renate Schroff erwähnte, ist der Pausenhof nach Schulschluss und dem Ende der Mittagsbetreuung auch für Kinder aus der Nachbarschaft zugänglich. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich insgesamt auf rund 200 000 Euro.