Seit 30 Jahren ist Peter Brünnhäußer (Bild) nun schon Pfarrer in Wirsberg. Und er fühlt sich mit seiner Familie sehr wohl, zumal er einen Kirchenvorstand an der Seite hat, auf den er sich verlassen kann.

Brünnhäußer, der wie seine Ehefrau Sonja kürzlich 60 Jahre alt wurde und diesen Doppelgeburtstag nur im engsten Familienkreis mit Tochter Hanna und Sohn Peter feiern konnte, wurde zwar in Hersbruck geboren, doch sein Elternhaus steht in Engelthal, einer Gemeinde im Landkreis Nürnberger Land.

Das Abitur legte er 1980 am Gymnasium Hersbruck ab. Das Studium der Theologie schloss er 1987 in Erlangen ab. In Schrobenhausen absolvierte er die Vikarzeit, und am 1. Februar 1991 kam Peter Brünnhäußer als Pfarrer in der Kirchengemeinde Wirsberg. "Unsere Familie hat sich von Anfang an sehr gut eingelebt. Meine Frau und ich haben hier auch Freunde gefunden und die Kirchengemeinde lieb gewonnen. Natürlich hat uns auch der schöne Ort von Anfang an gefallen", erinnert sich der Geistliche.

Wie Peter Brünnhäußer weiter betont, habe er stets das Gefühl, dass in der Kirchengemeinde eine Entwicklung möglich ist. "Ich hatte immer einen ganz hervorragenden Kirchenvorstand, mit dem ich sehr vertrauensvoll zusammenarbeiten konnte. Das hat natürlich auch dazu geholfen, dass wir hiergeblieben sind."

In Stadtsteinach und später in Rugendorf konnte Brünnhäußer auch seinem Hobby, dem Tischtennissport, nachgehen - und das durchaus erfolgreich in der Bezirksligamannschaft. Ein ganz starker Rückhalt ist ihm seine Ehefrau Sonja, die auch in der Kirchengemeinde kreativ dabei ist.

Über eine Entwicklung ist der Pfarrer besonders dankbar, denn mit den Baumaßnahmen am Bürgerzentrum konnte erreicht werden, dass die Markgrafenkirche einen barrierefreien Zugang erhält. "Wir hatten dafür bereits in den 90er Jahren gekämpft. Es war damals aber nach der Bayerischen Bauordnung nicht möglich, weil die Treppe zu steil war. Mit dem Bürgerzentrum ist aber jetzt eine ganz neue Möglichkeit entstanden."

Zum 60. Geburtstag gratulierten Bürgermeister Jochen Trier (FW) und Karl Heinz Krüger als Vertrauensmann des Kirchenvorstands. Er versprach, dass der Posaunenchor die musikalischen Glückwünsche im Sommer nachholen wird. Rei.