Elisabeth Assmann Im Silvestergottesdienst verabschiedete die Kirchengemeinde Otto Zwickl und Berthold Mathes aus ihren langjährigen Aufgaben in der Diebacher St. Georgskirche mit lang anhaltendem Applaus und lobenden Worten. Berthold Mathes kümmerte sich Jahrzehnte um die Außenanlagen der Kirche und war immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde.

Otto Zwickl war insgesamt 44 Jahren im Dienst der Diebacher Pfarrei. 33 Jahre aktiv im Pfarrgemeinderat, davon 28 Jahre als Pfarrgemeinderatsvorsitzender. 1981 ließ er sich zum Wortgottesdienstleiter ausbilden. In den vergangenen elf Jahren kümmerte Zwickl sich als Küster um den reibungslosen und würdigen Ablauf der Gottesdienste. 2010 verlieh die Diözese ihm die Ehrennadel.

Pfarrer Paul Kowol dankte Zwickl und Mathes für ihr besonderes Engagement in der Pfarrgemeinde. Er nahm diesen Anlass wahr, um auch allen anderen Helfern, die oft im Hintergrund wirkten, zu danken.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ralf Brandenstein würdigte ebenfalls den Dienst von Zwickl und Mathes an der Kirchengemeinschaft und dankte auch den Ehefrauen, die so viele Jahre ihre Männer unterstützten.

Wichtiger Ansprechpartner

Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann lobte Zwickl auch im Namen der Stadt, dass die Kirche immer offen und bestens vorbereitet war für Konzerte, etwa beim Adventsmarkt oder den Weihnachtskonzerten des Hammelburger Gymnasiums und der Diebacher Blaskapelle und Chöre. Sie stellte heraus, dass Otto Zwickl besonders für die Kinder und Jugendlichen stets ein wichtiges Vorbild und Ansprechpartner war.

Otto Zwickl dankte den Ministranten für ihren engagierten Einsatz und wünschte Pfarrer Kowol weiterhin Freude an der Pfarreiengemeinschaft Am Sturmiusberg.

Neues Küsterteam

Dass sich mit Christel und Rainer Danz, Elisabeth Metzung und Birgit Heid ein neues Küsterteam gefunden hat und Evi Borst ihren Dienst als Küsterin auch nach zehn Jahren noch weitermacht, freut Zwickl besonders.

Zwickl dankte auch den Mitarbeiterinnen im Pfarrbüro und Waldemar Hauk, der bis 2017 jahrzehntelang als Kirchenpfleger aktiv war, für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. "Nur mit Gottes Hilfe hatte ich die Kraft für Familie, Beruf und den Dienst an der Kirche", erklärte er.