Die Ortsverschönerung hat der Obst- und Gartenbauverein Oberlauter fest im Blick. Auch im vergangenen Jahr stellen sich wieder zahlreiche Vereinsmitglieder in den Dienst der Allgemeinheit und leisteten einen wertvollen Beitrag zu einem ansprechenden Ortsbild.
Im Rahmen der Hauptversammlung konnte Vorsitzender Gerhard Schott auf zahlreiche Aktivitäten des Obst- und Gartenbauvereins Oberlauter verweisen. Im Mittelpunkt standen hierbei wieder das Aufstellen der Osterkrone, das Bepflanzen von Blumenkästen, die Pflege des Rathausvorplatzes und der Einsatz der Obstpresse. Bei letzterer Aktion konnten bei zehn Terminen 1500 Liter Obstsaft gewonnen werden. Mit dem Ergebnis zeigte sich Gerhard Schott durchaus zufrieden. Dass auch der gesellige Teil beim Obst- und Gartenbauverein Oberlauter nicht zu kurz kam, war ebenfalls den Ausführungen des Vorsitzenden zu entnehmen. Besonders hob er das gemeinsame Herbstfest mit dem Obst- und Gartenbauverein Unterlauter hervor. Gerhard Schott: "Angedacht war eine solche Veranstaltung schon länger, aber bis zur Umsetzung hat es etwas gedauert, da Vorbehalte und Bedenken aufgetreten sind." Letztlich, so der Vorsitzende, habe sich die Meinung durchgesetzt, dass man es einfach einmal probieren müsste, um zu erfahren, ob es funktioniert. "Und es hat funktioniert", betonte Schott mit zufriedener Stimme. Der Vorsitzende weiter: "Als Fazit kann ich feststellen, dass die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg geworden ist und die beiden Vereine einen großen Schritt aufeinander zugegangen sind." Dass am Ende des Tages noch ein kleiner Gewinn übrig geblieben ist, war ein positiver Nebeneffekt. Nach Worten des Vorsitzenden soll von dem Geld ein Baum im Gemeindegebiet gepflanzt werden. Der OGV Oberlauter hat 189 Mitglieder.
Den Dank des Vorsitzenden griff Zweiter Bürgermeister Martin Rebhan (SPD) auf, der unterstrich, dass die Unterstützung des Vorstandes keine Einbahnstraße sei, sondern den Respekt der Mitglieder vor der Leistung des Vorstandes aufzeige. Ein Verein sei zum Stillstand verurteilt, wenn niemand die Initiative ergreife und vorausgehe. Gerhard Schott sprach er seinen Dank für dessen überaus großes Engagement aus. In die Dankesworte schloss er auch die anderen Vorstandsmitglieder mit ein. Martin Rebhan betonte: "Die Vereine sind die Seele der Gemeinde." Besonderen Dank sagte Martin Rebhan Angela Bühling, Andrea Schauberger-Decker, Edda Höhn, Ludwig Decker und Günther Backert fürs Gießen des Blumenschmucks in Oberlauter.
Geehrt wurden langjährige Mitglieder: Dies waren Hilde Walter, Rita Fleischhauer und Wolfram Franzke für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit sowie Manfred Kaiser und Walter Mück für 50 Jahre Treue. mr