Das regnerische Wetter lässt auch an diesem Wochenende keinen geregelten Spielbetrieb in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken Ost zu. So wurden die Partien zwischen dem VfR Katschenreuth und dem TSV Mistelbach sowie zwischen dem FC Eintracht Münchberg und dem ATS Kulmbach bereits am Freitag wegen Unbespielbarkeit der Plätze abgesagt.
Fraglich ist zudem die Partie des SSV Kasendorf am Sonntag (14 Uhr) beim SV Poppenreuth.
Der Austragung der Partie des TSV Neudrossenfeld II (Sonntag, 14 Uhr, gegen FC Vorwärts Röslau) steht dagegen nichts im Weg, da die Landesliga-Reserve auf dem Kunstrasen spielen wird.


Bezirksliga Ost

SV Poppenreuth -
SSV Kasendorf

Obwohl die Wetter-Prognosen eine Absage der Partie vermuten lassen, geht SSV-Trainer Christoph Wächter von einem Einsatz aus. Bereits in der Vorwoche musste das Kasendorfer Heimspiel gegen den TSV Thiersheim abgesagt werden. "Wenn wir gewinnen, dann war die Pause sicherlich ein Vorteil", sagt Wächter.
Der ehemalige Landesligist SV Poppenreuth greift nach wie vor auf viele tschechische Spieler zurück, allerdings musste er vor dieser Saison einige Leistungsträger abgeben. So angelte sich unter anderem Kreisligist FC Kupferberg den starken Offensivspieler David Benda.
In der aktuellen Tabelle liegen die Poppenreuther auf einem Abstiegsrelegationsplatz - und nach Wunsch der Kasen-dorfer soll das auch nach der Sonntagspartie so bleiben. Schließlich will der SSV mit einem Auswärtssieg Anschluss an das obere Tabellendrittel halten.
Personell hat Wächter bis auf die Langzeitverletzten alle Spieler an Bord: "Wir wollen immer gewinnen, aber man muss auch den Spielverlauf abwarten, um dann feststellen zu können, ob man auch mit einem Punkt zufrieden ist." Eines steht für Wächter aber jetzt schon fest: "Es wird nicht unbedingt ein schönes Spiel, sondern es wird ein Spiel, bei dem die Leidenschaft gefragt ist, mit der wir dann die drei Punkte auf unsere Seite ziehen wollen."
Im letzten Saisonspiel vor der Winterpause kommt es dann am 26. November zum Derby gegen den VfR Katschenreuth. Mit einem Auge schielen die Kasendorfer auch nach München, wo am Mittwoch das Verbandssportgericht tagt. Dort wird auch über den Einspruch des SSV gegen die Wertung des Spiels gegen den FC Torgen entschieden. Nach Ansicht der Kasendorfer hatte der Trogener Daniel Miklisch bei der 1:4-Niederlage keine gültige Spielgenehmigung.
SSV Kasendorf: Cukaric, Wächter - Ellner, Gunzelmann, Schorn, Stübinger, Titus, Korzendorfer, Schubert, Kraus, M. Pistor, Fuchs, Friedrich, do Adro, Mullen, Hollfelder, F. Luft, Grasgruber.

TSV Neudrossenfeld II -
FC Vorwärts Röslau
Für TSV-Trainer Mario Franke zählt Röslau zu den spielstärksten Mannschaft in der Bezirksliga Ost: "Die Röslauer haben sogar Landesligaformat." Diese Aussage sagt schon alles über die Stärke des Tabellenvierten, der nur drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter FC Trogen hat.
Dass die Gastgeber auf dem für Röslau ungewohnten Kunstrasenplatz im Vorteil sind, glaubt Franke nicht, schließlich verfüge der FC Vorwärts über eine technisch starke Mannschaft, der der Kunstrasen unter Umständen sogar entgegenkommen könnte.
Sicher ist auf jeden Fall, dass der TSV am Sonntag alles in Waagschale werfen muss, um gegen Röslau etwas Zählbares zu holen - ein Punkt wäre für das Schlusslicht wohl schon ein Erfolg. Die Grün-Weißen sind mit einem Abstand von sechs Punkten noch in Reichweite zum ersten Relegationsplatz, den Aufsteiger ATS Hof/West einnimmt. Dieser hat zudem ein Spiel mehr auf dem Konto als die Landesliga-Reserve.
Franke hofft darauf, dass am Sonntag der eine oder andere Spieler aus dem Landesligakader die zweite Mannschaft verstärkt: "Die Chance dazu besteht und wir werden sehen, wie es bei der Ersten am Samstag in Memmelsdorf läuft. Dass wir für eine Überraschung gut sind, das haben wir ja auch gegen Kasendorf gezeigt. Wenn wir jetzt noch die Fehler abstellen, dann sind wir nicht chancenlos."

TSV Neudrossenfeld II: Schuberth - Arndt, Sahr, Förster, Dippold, Stöcker, Carl, Ehlert, Stelzer, Weiner, Gogolok, Hermannsdörfer, Peltrie, Svragr.