Die Auszeichnung mit dem Kulturpreis des Fränkische-Schweiz-Vereins wird Bügern zuerkannt, die sich uneigennützig und schöpferisch auf dem Gebiet der Förderung der Kultur der ganzen Fränkischen Schweiz eingesetzt haben, so weit die Satzung des Heimatvereines. Erich Döttl hat diese Auszeichnung bereits 2004 erhalten. Walter Tausendpfund in seiner Laudatio: "Und so manifestiert sich sein ganz konkretes Engagement auf den verschiedensten, denkbaren Ebenen: für die Stadt Ebermannstadt, im Fränkische-Schweiz-Verein, in der FSV-Zeitschrift, bei Lesungen im Rahmen von FSV-Veranstaltungen. Zeugnis von der Gabe, erzählen zu können, legen seine Bücher ab."

Das dritte Buch Erich Döttls trägt den Titel "Zum Grinsen-Grübeln-Gruseln". Es umfasst 276 Seiten und erzählt zwölf Geschichten. Es ist der 17 Band der Schriftenreihe "Die Fränkische Schweiz - Heimatkundliche Beihefte". Das Buch ist in der Geschäftsstelle des Fränkische-Schweiz-Vereins zu haben, ein Exemplar kostet 12,50 Euro. FSV-Mitglieder zahlen die Hälfte.

In seinem Vorwort verrät der Autor, was ihn zum Schreiben dieses Werkes veranlasste. "Der Stabreimtitel ,Grinsen, Grübeln, Gruseln' umfasst in seiner Aussage einen so breiten Bereich, dass sich ohne Mühe eine große Themenvielfalt darunter einbringen lässt. Es finden sich in der Tat auch Geschichten und Gedichte in diesem Band, deren Inhalte ganz der Phantasie entsprungen sind, allerdings auch Erzählbereiche, die erfunden und konstruiert wirken mögen, in Wahrheit aber ganz oder zum wesentlichen Teil auf tatsächlichem Geschehen beruhen (...). Wichtig war mir, erzählerisch zu gestalten, wie verschmitzt und vergnügt, launig und launisch, hintersinnig und eigensinnig und zuweilen auch stur die Menschen unserer Heimat sein können." red