Klaus Klaschka Mit einem Konzert beschlossen die beiden musikalischen Vereine aus Wartenfels in der vollbesetzten St.-Bartholomäus-Kirche die Weihnachtstage. Für den vor 50 Jahren gegründeten Musikverein war es zugleich der Ausklang des Jubiläumsjahres, an das Vorsitzender Dominik Schmidt noch einmal kurz erinnerte.

Erhard Hildner, Vorsitzender des Männergesangvereins Wartenfels-Schwand, nannte das Singen "das Atmen der Seele". Musik könne als universelle Sprache der Menschen Brücken bauen, sagte er.

Mit dem eingängigen Andachtsjodler begann der Musikverein unter der von Leitung Walter Wich-Herrlein das Konzert volkstümlich und spannte den Bogen über Beethovens "Hymne an die Nacht" und Händels "Tochter Zion" zurück in den biblischen Bericht des Lukasevangeliums - "Transeamus" zum Aufbruch der Hirten nach Bethlehem.

Der Männerchor unter Alexander Thern berichtete ebenfalls musikalisch vom "Stern am Himmel" und lobte in weiteren Liedern die Geschehnisse um die heilige Nacht bis hin zur andachtsvoll-empfindsamen Erinnerung an die "Glocken zur Weihnacht".

Eine Bereicherung

Das Konzert wurde zudem durch zwei Gesangstrios und ein Duo bereichert. Zum einen baute der exzellente Enchenreuther Dreigesang (Bernd Ring, Dirk und Manfred Dohlus) mit drei überlieferten Gesängen eine Brücke zur Nachbarpfarrei.

Zwei ebenfalls überlieferte Gesänge trugen zum anderen Mirijam Zimmermann, Philipp und Alexander Thern bei. Mit einer moderneren musikalischen Version des weihnachtlichen Geschehens - "The first Noel" und "Mitten in der Nacht" - rundeten Kerstin Goller und Nicole Schott, an der Orgel begleitet von Martin Schott, das Programm ab und sangen des Weiteren "Ein Kindlein uns geboren ist" in einem Satz von Otmar Föhr.

Föhr ist im vergangenen Jahr verstorben und war mehr als ein halbes Jahrhundert der musikalische Motor sowohl im Männergesangverein als auch in der Pfarrei Wartenfels.