Karl-heinz hofmann

Die Feuerwehr Rothenkirchen erweitert mit einem Mannschaftstransportwagen ihre Einsatzstärke und Effizienz bei Einsätzen, bei denen es um Leben und Tod gehen kann. In einer Feierstunde am Feuerwehrhaus segnete Pater Helmut Haagen das neue Mannschaftstransportfahrzeug. Zuvor fanden Kirchenparade und ein Festgottesdienst in der St. Bartholomäus-Kirche statt.
Zahlreiche Feuerwehren aus dem gesamten Landkreisgebiet nahmen am Festakt teil. Bürgermeister Hans Pietz hob in seiner Ansprache die pausenlose Einsatzbereitschaft der Feuerwehr als große Leistung an der Gesellschaft hervor. "Ihr geht wahrlich durch Feuer für eure Mitmenschen. Damit die Einsatzkräfte auch schnell und effektiv an den Einsatzort gelangen, wurde diese Anschaffung notwendig und auch getätigt. Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich auf rund 55  000 Euro." Die Regierung von Oberfranken beteiligte sich an den Gesamtkosten mit 13 100 Euro. Den gleich hohen Anteil steuerte der Markt Pressig bei. Den größten Anteil aber von rund 29 000 Euro leistete der Feuerwehrverein Rothenkirchen. Dieser finanzielle Beitrag ist nur das aktuellste Beispiel dafür, dass die Feuerwehr Rothenkirchen immer wieder Anschaffungen für ihre Ausstattung selbst finanziert oder mitfinanziert.
So wurden vom Feuerwehrverein schon andere Anschaffungen übernommen. So summieren sich Beispiele wie ein Akku-Rettungsgerät, ein Kombigerät für Technische Hilfeleistung (8000 Euro), eine Wärmebildkamera (3500 Euro) und Schutzjacken für Jugendwehr (1000 Euro) zu einer Eigenbeteiligung der FFW Rothenkirchen von rund 45 000 Euro in den vergangenen drei Jahren. "Das ist eine großartige Eigenleistung", lobte der Bürgermeister und dankte im Namen der Gemeinde, deren Aufgabe es nämlich wäre, solche Anschaffungen zu finanzieren. Mit dem Wunsch nach stets unfallfreier Fahrt überreichte das Gemeindeoberhaupt den Fahrzeugschlüssel an den Ersten Kommandanten Matthias Raab.
Der Kommandant bedankte sich beim Feuerwehrverein und der Marktgemeinde, dass diese Anschaffung möglich wurde. Besonderer Dank galt dem Gemeindebeauftragten für das Feuerwehrwesen, Stefan Heinlein. Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger sprach Glückwünsche an die FFW Rothenkirchen aus. In Rothenkirchen seien Mannschaft und technische Ausrüstung mit diesem sehr funktionell ausgestatteten Fahrzeug in Ordnung.
Es werde gute Nachwuchsarbeit geleistet, was das 30. Jubiläum der Jugendfeuerwehr zeige. Die Feuerwehren Hirschfeld, Stockheim und Förtschendorf übermittelten Glückwünsche.
Der Musikverein Rothenkirchen führte die Kirchenparade an und spielte zum Frühschoppen mit abwechslungsreichem Repertoire auf.