von unserem Mitarbeiter Peter Rauch

Albertshausen — Der Höhepunkt im Vereinsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Albertshausen war die Übernahme des neuen Feuerwehrfahrzeuges. Wie Kommandant Ralf Faulhammer bei der Mitgliederversammlung berichtete, holte eine Delegation das nagelneue Fahrzeug am 30. Oktober beim Hersteller in Chemnitz ab. Noch bevor Ende November durch OB Kay Blankenburg die offizielle Schlüsselübergabe des TSF-W, eines wasserführenden Tragkraftspritzenfahrzeuges erfolgte, hatten die Albertshäuser damit schon ihren ersten Einstz. Es war allerdings "nur" ein Fehlalarm.
Insgesamt ging bei der Albertshäuser Wehr, die noch ein reiner "Männerbetrieb" ist, im Jahr 2014 viermal die Sirene. Zweimal mussten sie zu schweren Verkehrsunfällen ausrücken, zweimal meldeten Brandmeldeanlagen im Gewerbegebiet eine Störung, beide Male war es ein Fehlalarm. OB Kay Blankenburg, er kam mit Kreisbrandmeister Steffen Kiesel zur Feuerwehr-Versammlung, machte einmal mehr deutlich, dass "auch wenn wenig Einsätze waren, umso mehr geübt werden müsse". 24-Stunden-Bereitschaft für die Feuerwehr mache es schwieriger, Ehrenamtliche zu finden, und viele gesetzliche Vorgaben machen dies nicht leichter. Wie der OB lobte, übernehme die Feuerwehr freiwillig kommunale Pflichtaufgaben.