Im Juli hielt der SPD-Ortsverein Bad Bocklet seine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Der 1. Vorsitzende Hans Bauer freute sich, dass Dreiviertel der ortsansässigen Mitglieder der Einladung gefolgt waren.

In seinem Bericht über das vergangene Jahr bedauerte er, dass durch die Pandemie das gesamte Vereinsleben zum Erliegen gekommen war. Auch über die Beteiligung der SPD an der Großen Koalition zeigte er sich enttäuscht, weil die Erfolge der Partei wie etwa die Erhöhung des Mindestlohnes, das neue Kindergartengesetz, die Grundrente oder die Rente mit 63 von den Wählern kaum gewürdigt wurden und sich nicht in den Umfrageergebnissen niedergeschlagen hätten. Er zeigte sich aber zuversichtlich und schloss: "Es werden auch wieder bessere Zeiten für die SPD kommen."

Schriftführer Ernst Hartl verlas das Protokoll, und Kassenverwalterin Stefanie Mahlmeister gab die finanzielle Situation des OV bekannt. Nach der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft übernahm Ernst Hartl die Bildung der Wahlkommission.

Bei der Neuwahl ergab sich eine Verjüngung der Vorstandschaft. 1. Vorsitzender wurde Volkmar Prössdorf, er erhielt 90 Prozent der Stimmen. Stellvertreter sind Hans Bauer und Armin Hehn. Kassenverwalterin bleibt Stefanie Mahlmeister. Sie teilt sich die Aufgaben der Schrift- und Protokollführung mit Armin Hehn. Beisitzer wurden Daniel Steiner, Michael Spuck und Darius Schottdorf. Kassenprüfer bleiben Hermann Scherf und Helmut Wischang.

Der vormalige Schriftführer Ernst Hartl begründete sein Ausscheiden mit der Übergabe an die jüngere Generation. Er wies darauf hin, dass die Demokratie nur durch den Wechsel lebendig bleiben kann.

Die SPD habe in den letzten 50 Jahren in der Region zweimal zu einem Wechsel ihren Beitrag geleistet, 1972 bis 1978 in der selbständigen Gemeinde Premich und 1996 bis 2002 in der Marktgemeinde Bad Bocklet. Mit dem Dank an alle Mithelfer wünschte er der neuen Vorstandschaft ein "Glück auf". red