Die Freiwillige Feuerwehr Schimmendorf stellt sich für die Zukunft neu auf. Bei der Hauptversammlung im Gasthaus Herold wurde die komplette Führungsspitze ausgewechselt. Eine breite Mehrheit trug den Generationswechsel. Neu im Amt sind: Kommandant René Meußgeier und sein Stellvertreter Michael Strobel sowie Vorsitzender Reiner Schwarz und sein Stellvertreter Markus Pistor.

Bürgermeister Robert Bosch stellte fest, dass nach dem Mainleuser Feuerwehrbedarfsplan in Schimmendorf und im benachbarten Danndorf jeweils ein neues Fahrzeug stationiert wird. Dennoch sei es notwendig, dass beide Feuerwehren künftig eng zusammenzuarbeiten. "Das muss die Zukunft sein", so Bosch.

Der bisherige Feuerwehrvorsitzende Helmut Pistor, der nach 18 Jahren nicht mehr kandidierte, bezeichnete 2018 als arbeitsreiches Jahr. Besonders beim Anbau des Feuerwehrhauses sei jede Menge zu tun gewesen. Er appellierte an die Mitglieder, auch im Jahr 2019 mitzuhelfen, dass es auf der Baustelle vorangeht.

Herbert Schmidt, der zwölf Jahre Kommandant war, berichtete von einem Ernstfalleinsatz im September in Gärtenroth, als die Schimmendorfer zu einem Schwelbrand ausrückten. Zum Personalstand sagte er: "Unsere Feuerwehr hat 31 Aktive, davon drei Frauen."

Der neue Vorstand sieht folgendermaßen aus: Vorsitzender Reiner Schwarz, Stellvertreter Markus Pistor, Kassier Wolfgang Fischer, Schriftführer Gert Hühnlein, Zeugwart Stefan Krauß, Vertrauensfrau der Aktiven Katharina Mund und Vertrauensmann der Passiven Peter Kolb. Kassenrevisoren sind Helmut Strobel und Siegfried Münch.

Helmut Pistor Ehrenvorsitzender

Der bisherige äußerst verdienstvolle Vorsitzende Helmut Pistor wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger dankte ihm für sein großes Engagement, auch auf der Feuerwehrhausbaustelle.

Weiter berichtete Schwarz von einer erfolgreichen Werbetour im Dorf. Man habe zahlreiche neue Mitglieder gewonnen - Aktive: Max Hoffmann, Katharina Krauß, Anna Schwarz, Felix Pistor, Noah Müller, Robin Müller, Nico Müller und Benedikt Fischer; fördernde Mitglieder: Tanja Schwarz, Gudrun Meußgeier, Cindy Pistor und Roswitha Strobel.

In der Aussprache kritisierte Rudi Müller, dass bei seinem Hof ein Schlauchkasten abgebaut worden sei. Aufgrund der Ergebnisse des Mainleuser Feuerwehrbedarfsplans habe man im Gemeindebereich viele solcher Stützpunkte, die nicht mehr gebraucht werden, entfernt, sagte Kreisbrandmeister Michael Ködel. Ein Argument, das Müller nicht überzeugte. Der ganze Feuerwehrbedarfsplan war seiner Meinung nach unnötig und "hat nur viel Geld gekostet".