Was die Kindertagesstätte in Fölschnitz angeht, hat sich der Gemeinderat nach monatelangem Zögern jetzt festgelegt: Einstimmig favorisierte das Gremium die Variante "Neubau Süd". Sie lässt auf dem Grundstück unterhalb der Kita einen Neubau zu, ohne dass eine kostenaufwendige Ersatzunterkunft notwendig wird. Bürgermeisterin Anita Sack (FW) gab in der jüngsten Sitzung bekannt, dass diese Variante auch die Zustimmung der evangelischen Kirchengemeinde Untersteinach, des Betriebsträgers, der Kita-Leitung und des Elternbeirats fand.

Melanie Schieber (CSU) bat darum, die Entscheidung gut zu überlegen und verwies auf das "Hüh und Hott" beim Ausbau der Staatsstraße zwischen Fölschnitz und Kauerndorf: "Das trägt nicht zur Vertrauensbildung bei der Bürgerschaft bei. Nach unserem Beschluss muss es dann gut sein."

Eine kurze Diskussion gab es lediglich darüber, was mit dem bisherigen Kita-Gebäude geschehen soll. Hier war man sich mehrheitlich im Klaren, dass nur ein Abriss in Frage kommt. Aufgabe der Verwaltung ist es jetzt, den bereits genehmigten Förderbescheid für eine Sanierung bei der Regierung zurückzunehmen und einen neuen für einen Neubau zu stellen.

Aus nichtöffentlicher Sitzung gab Anita Sack bekannt, dass der Kauf eines Tragkraftspritzenanhängers für die Feuerwehr Ebersbach beschlossene Sache ist. Die Verwaltung wurde beauftragt, zunächst bei der Regierung von Oberfranken einen Förderantrag zu stellen.

Gegen den Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Gemarkung Kauerndorf gab es keine Einwände. Zum beabsichtigten Bau von Wohnhäusern in Ebersbach meinte Michael Heisinger, dass es sich hier um einen Außenbereich handelt und der Gemeinderat das Vorhaben nicht einfach "durchwinken" sollte. "Ich bin nicht dagegen, aber es geht hier um vier Häuser und eine Riesenfläche von einem Hektar."

Bestätigt wurden Kommandant Andreas Hahn und sein Stellvertreter Klaus Hanisch von der Feuerwehr Kauerndorf. Die Wahlhelferentschädigung für die Bundestagswahl wurde auf 30 Euro festgelegt. Mit Blick auf die jüngsten Unwetterkatastrophen bat Willi Kolb (SPD), das "Veitsgraben"-Projekt nicht auf die lange Bank zu schieben und zumindest die kleine Lösung vorrangig umzusetzen.

Über den weiteren Verlauf der Sitzung berichten wir in unserer morgigen Ausgabe. Rei.