Das schnelle DSL-Netz liegt dem Störnhofer Ratsmitglied Konrad Rosenzweig (CSU) am Herzen. Er beantragte den Netzplaner wieder einmal für einen Sachstandsbericht in den Rat zu holen.
Rosenzweig befürchtet nämlich, dass sein Wohnort "jetzt wieder hintenan steht", obwohl Zuschussreste genau hierfür verwendet werden sollten. Aber offenbar liegt der Grund bei den Netzbetreibern, die nur aus ihrer (technischen) Perspektive entscheiden, welche Strecke, welcher Ort zuerst optimiert wird. So soll demnächst im Raum Albertshof "gegraben" werden.


Hinweis auf Förderprogramm

Ausdrücklich wies Rosenzweig auf eine besonderes Förderprogramm für die Anbindung von Aussiedlerhöfen hin. Er sieht für die zahlreichen Höfe eine Chance, hoch gefördert zu werden und zugleich eine Art Lückenschluss durch die dafür nötigen Leitungen. Die Verwaltung wird sich schlau machen, sichert Taut zu. Denn: "Alleine können wir das nicht schultern", wie Rosenzweig in der Sitzung des Marktgemeinderats erklärte.
In der Flächengemeinde ist jeder Euro willkommen. Auch wenn es einmal nur 2000 sind. Deshalb hat sich Wiesenttal mit der Dorferneuerung Streitberg auch an dem Wettbewerb "Kerniges Dorf" des Landwirtschaftsministerium beteiligt. Und ist mit 21 anderen Kommunen in die Endrunde gekommen. Aber nur den besten fünf winkt das Preisgeld und eine Plakette. Dieser Tage ist der entscheidende Ortstermin. LP