Die Jahresmitgliederversammlung des Naturparks Steigerwald e.V. fand in diesem Jahr in der Kulturtankstelle in Burghaslach statt. Dabei wurde eine Reihe neuer Projekte besprochen. Der Naturpark Steige...
Die Jahresmitgliederversammlung des Naturparks Steigerwald e.V. fand in diesem Jahr in der Kulturtankstelle in Burghaslach statt. Dabei wurde eine Reihe neuer Projekte besprochen.
Der Naturpark Steigerwald erstreckt sich auf einem Gebiet von 1280 Quadratkilometern, sechs Landkreise gehören ihm an. Der Verein zählt aktuell 48 Mitglieder, die Stadt Gerolzhofen konnte im Rahmen der Versammlung als neues Mitglied begrüßt werden.
Zu Beginn der Sitzung stellte der Vorsitzende, Landrat Johann Kalb, Sandra Müller als neue Geschäftsführerin vor. Ihre Ernennung wurde in der vorhergehenden Vorstandssitzung beschlossen. Kalb dankte dem bisherigen Geschäftsführer Rüdiger Eisen, der weiter als Geschäftsführer des Tourismusverbandes Steigerwald tätig ist, für seine Arbeit.
Sandra Müller stellte anschließend die Förderprojekte vor, die seit kurzem abgeschlossen sind oder aktuell umgesetzt werden. Hierzu zählen zum Beispiel die Naturschauplätze im südlichen Steigerwald oder verschiedene Artenschutzprojekte.
Panoramaweg ausgezeichnet
Anfang des Jahres wurde der Steigerwald-Panoramaweg, den der Verein betreut, bereits zum vierten Mal als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" zertifiziert - eine Auszeichnung, auf die man sehr stolz sei, so Müller. Ihr Dank galt vornehmlich den Wegewarten, die stetig für den Panoramaweg im Einsatz sind. Im Jahr 2019 wird der Steigerwald-Panoramaweg seinen zehnten Geburtstag feiern.
Aktuell arbeitet die Naturpark-Geschäftsstelle an einer eigenen Internetseite www.steigerwald-naturpark.de, die über die naturräumlichen Gegebenheiten, Veranstaltungen und Aktionen informieren wird.
Als wichtigstes bevorstehendes Projekt sprach sich die Versammlung für die Erstellung und Umsetzung eines Wanderkonzeptes im Naturpark Steigerwald aus. Die Wanderwege sind nicht überall im Steigerwald einheitlich erfasst und beschildert, was ortsunkundige Wanderer in manchen Bereichen vor Probleme stellen kann. Mit einer Wanderwegeoffensive will der Verein ein einheitliches Beschilderungssystem und qualitativ hochwertige Wanderangebote schaffen und sich zukunftsgerichtet als moderne Wanderregion positionieren.