von unserem Mitarbeiter  Philipp Demling

Bamberg — Die Musik passte bestens zum subtropisch anmutenden Wetter: Mit einer gehörigen Portion südamerikanischem Temperament eröffnete der chilenische Gitarrist und Sänger Marcos Alvarez Andres das sechste Unifest im Burgershof. Das Temperament des Musikers, den ein Bamberger Student bei einem Auslandssemester in Santiago de Chile kennenlernte, übertrug sich bei Temperaturen um die 30 Grad bald auch auf die Besucher des Festes. Und so wurde der Bereich zwischen der gläsernen Teilbibliothek 4 und der Studentenkanzlei schnell zur Tanzfläche.
Die Feierstimmung setzte sich auch bei der zweiten Gruppe fort. Das Motto der Nachwuchsband Souljam lautet "Rap meets Funk, Pop, Jazz". Frontmann George 33 - auch er stammt aus Chile - rappt zu rockigen Klängen Liebeserklärungen an Bamberg. Immer mehr Feierwillige unter den mehreren Hundert Studenten, Unimitarbeitern und sonstigen Besuchern schwingen ihre Hüften. Andere stehen in einer der langen Schlangen vor den Bier- und Bratwurstständen oder machen es sich auf einer der Bierbänke im Innenhof der Innenstadtuni bequem.
Mit einer Mischung aus Jazz, Soul, Funk, Discobeats, Hip Hop und Balkanbeats der siebenköpfigen Gruppe Artischoque ging das sechste und bisher wohl fröhlichste Unifest zu Ende.
Die Entscheidung der Organisatoren, ein vielfältiges Musikprogramm mit internationalen Gästen zusammenzustellen, hatte sich als Erfolg erwiesen.