Wollbach  — Sie sind inzwischen eine beliebte Tradition: die Marienkonzerte im Oktober an der "Sieben-Schmerz-Kapelle" in Wollbach. Bereits zum dritten Mal infolge hatte die Musikgruppe "Hoibüche Muisig" dazu eingeladen. Rund 100 Besucherinnen und Besucher aus dem Markt Burkardroth und Umgebung genossen am Erntedank-Sonntag eine Stunde voller Marienlieder. Und das trotz des schlechten Wetters. "Auch wenn es geregnet hat, schön, dass ihr da wart", sagte Luise Voll zum Abschied.

Sie und ihr Mann Heribert wohnen in Gefäll und bilden gemeinsam mit Margit und Werner Kirchner aus Wollbach, Justin Huppmann aus Steinach, Martin Raab aus Langenleiten und Gabriele Kanz aus Rottershausen die Gruppe "Hoibüche Muisig". "Wir spielen und singen zu den Marienkonzerten in Wollbach traditionelle, bekannte Marienlieder, aber auch eigene Kreationen", erklärte Luise Voll.

Zwischen den Musikstücken trugen sie und ihre Mitstreiterinnen Gebete und Gedichte in Mundart vor. Unterstützt wurde die "Hoibüche Muisig" erneut von den "Premicher Blechbläsern".

Die beiden Musikgruppen erhielten kräftigen Applaus, auch die Körbchen, die am Ende des Konzerts bereitstanden, waren voll. "Wir spenden den Erlös des Konzertes für den Erhalt der Sieben-Schmerz-Kapelle, die hin und wieder neue Farbe, ein neues Fenster und anderes braucht", so Luise Voll. red