Ahorn — Mit dem Beschluss zur interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Seßlach hofft die Gemeinde Ahorn, die Förderhöchstquote für den weiteren Breitbandausbau in Höhe von 600 000 Euro um weitere 50 000 Euro aufstocken zu können. Das Markterkundungsverfahren, das im Rahmen des neu aufgelegten Förderprogramms "Breitbandausbau Bayern" erforderlich war, wurde in Ahorn bereits durchgeführt.
In der Zwischenzeit hatte ein Netzwerkbetreiber die Bereiche Schorkendorf, Eicha und Siebenwind mit Geschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s im Download und 10Mbit/s Upload erschlossen. Insgesamt wurden zudem neun Multifunktionsgehäuse aufgestellt und Glasfaserkabel auf 1,5 Kilometer verlegt. Diese Änderung in den Ortsteilen wurde kartografisch festgehalten und ist über die Homepage auch veröffentlicht worden.
Mit dem Beschluss zur interkommunalen Zusammenarbeit, dem am Dienstagabend einhellig zugestimmt wurde, werden die beiden Kommunen künftig die nötigen Planungen miteinander abstimmen und das Auswahlverfahren im engen zeitlichen Zusammenhang durchführen. In den Ortsteilen Wohlbach und Schafhof werden nach dem weiteren Ausbau dann 100 Mbit/s möglich sein. Gerechnet wird mit einem Baubeginn im April.

52 Tonnen Salz gestreut

Bauamtsleiter Rainer Scholz informierte über die aktuellen "Baustellen" des gemeindlichen Bauhofs. Im Winterdienst seien bislang 52 Tonnen Streusalz ausgebracht worden. Darüber hinaus sei auf Grund des günstigen Wetters auch mit dem Heckenrückschnitt in der Flur begonnen worden. Am südlichen Erlenweg finden derzeit Hochwasserfreilegungsarbeiten statt. Auf den Spielplätzen in der Gemeinde wurde mit Reparaturarbeiten begonnen.
Fortgeführt wird die Ausstattung der Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchten- Nachdem bereits ganze Straßenzüge LED-Leuchten erhalten haben, so Rainer Scholz, könne die Gemeinde bereits ein positives Ergebnis verzeichnen: Im Jahr 2014 konnten die Stromkosten für die Straßenbeleuchtung im Vergleich zum Vorjahr um 13 000 Euro gesenkt werden. gb