"Ein Traumpass von Leo "Lewandowski" tönt es durch die Lautsprecher am Sportplatz in Schlaifhausen. Raphael "Rashford" kann von Riccardo "Draxler" nicht gestoppt werden, aber Lukas "Neuer" hält, "er hält!", schreit der Stadionsprecher vor Begeisterung ins Mikrofon. Es ging hoch her in Schlaifhausen. Die FFS-Fußballschule der Brüder Thormählen war zu Gast beim Förderverein der Grund- und Mittelschule Kirchehrenbach.

Ziel war es, für die Kinder in den Ferien ein Fußballcamp anzubieten. Dabei sollten Qualität und Umfang des Trainings enorm hoch sein. Es war dem gemeinnützigen Förderverein ebenso ein großes Anliegen, den Preis für das Camp so gering wie möglich zu halten. Dies gelang durch den Verzicht auf eine Gewinnerzielung und zusätzlich durch das Finden von Sponsoren.

Die unzähligen Stunden der Vorbereitung und Umsetzung wurde von den ehrenamtlichen Mitgliedern des Fördervereins gestemmt. Bei der Versorgung der Kinder wurden die Veranstalter von Geschäften aus dem Ort unterstützt, wie die Vorsitzende Maria Fey-Uschbanok erklärte. Der Traum aller 80 jungen Fußballer im Alter zwischen sechs und 14 Jahren wurde dann erfüllt, trainieren doch die sechs Profitrainer sowie zwei Jugendnachwuchsspieler mit den Trainingsmethoden wie Ballkanone, Balltrampolin und vieles mehr.

Bei dem Vier-Tages-Camp wurden insgesamt 34 Stunden Fußball geboten, dadurch war das Camp auch sehr effektiv, wobei der Spaß immer im Vordergrund stand. Auf dem Programm standen ein abwechslungsreiches und interessantes Techniktraining sowie Schulung der taktischen Fähigkeiten und der Koordination. Zusätzlich fand jeden Morgen ein Torwarttraining statt.

Am Ende der harten Trainingstage fanden Turniere statt, bei denen die Spieler mit dem jeweiligen Vornamen des Kindes und dem Nachnamen eines bekannten Profispielers versehen wurden. Diese Namen wurden vom Stadionsprecher unterhaltsam in Szene gesetzt. Bei einer feierlichen Siegerehrung wurden Pokale und Medaillen überreicht. Die jüngste Teilnehmerin Emma Neymar sagte nach der Siegerehrung abgekämpft: "Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei." red