Beim Ferienprogramm der Gemeinde Wartmannsroth durften zwölf Kinder und Jugendliche ein außergewöhnliches, mehrtägiges Zeltlager auf dem Windheimer Sportplatz erleben.

Betreuer der Freiwilligen Feuerwehr Dittolfsroda, der Windheimer Vereine und helfende Hände aus Schwärzelbach sowie Waizenbach sorgten unter den wachsamen Augen des Berner Sennenhundes "Joschi" für abwechslungsreiche Beschäftigung. Um das Wohl aller kümmerte sich Juliane Koberstein. Zum Thema "Selbstverteidigung" gab es zahlreiche Übungseinheiten, wie Befreiungsgriffe, Schlag- und Tritttechniken. "Diese Übungen dienen dazu, dass die Kinder im Ernstfall sich nicht einer gefährlichen Situation ergeben müssen, sondern sich wehren können. Das erfordert Mut und Selbstbewusstsein der Kinder, was mit diesen Übungen gefördert wird - und das ist in jedem Lebensbereich von Vorteil", erklärt Markus Koberstein, Initiator und Betreuer des "Selbstverteidigungscamps".

Dem Team standen mit Dennis Kühnlein, Jannis Keßler, Ben Wirth, Michael Jung, Jana Schühler und Markus Koberstein erfahrene Trainer und Sportler zur Seite. "Man musste Kraft haben und sich trauen durch die Pratzen-Gasse zu laufen", erklärte der neunjährige Lukas Plescher. Und wenn es nach ihm und allen anderen Zeltlagerteilnehmern geht, dann findet hoffentlich im nächsten Sommer gleich wieder eins statt. "Es hat richtig Spaß gemacht", so die Meinung aller unisono. Neben den Übungen zur Selbstverteidigung gab es auch noch Zeit für Tischkicker, Wasserrutsche oder Grillen.