Mit jedem Tag steigen die Chancen der Jugendfeuerwehren im Coburger Land, bald wieder in den regulären Übungsbetrieb einsteigen zu können. Auf Landkreisebene hat die Kreisbrandinspektion dafür ab sofort sogar einen "Wettkampfkoffer" zur Verfügung. In diesem sind alle Utensilien für die Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange enthalten.

"Für die Jugendfeuerwehren im Landkreis Coburg geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung", sagte Kreisbrandmeister Oliver Rupp, der bei der Kreisbrandinspektion die Position des Jugendwarts bekleidet. Möglich wurde die Anschaffung ausschließlich durch die Sparkasse Coburg-Lichtenfels, die die Finanzierung der mit allen zur Prüfung notwendigen Gegenständen ausgestatteten Alu-Box übernahm.

Die Deutsche Jugendleistungsspange ist für die Jugendfeuerwehren eine wichtige Prüfung. Kreisbrandrat Manfred Lorenz erklärte bei der Übergabe des Wettkampfkoffers: "Die Jugendleistungsspange stellt quasi den Abschluss der Ausbildung in der Jugendfeuerwehr dar." Nach diesem Höhepunkt der Jugendarbeit gehe es für den Nachwuchs dann meist mit dem Dienst in der aktiven Wehr weiter. Auf Coburger Landkreisebene findet die Abnahme des Prüfungsinhalts für die Deutsche Jugendleistungsspanne normalerweise in Abständen von zwei Jahren statt. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich coronabedingt freilich wenig getan, aber Oliver Rupp versicherte: "Die Jugendlichen sind heiß darauf, endlich wieder etwas machen zu dürfen."

Wann es weitergeht, vermochte der Kreisjugendwart allerdings noch nicht vorherzusagen. Es hänge von der aktuellen Entwicklung der Corona-Inzidenz in der Region ab. Deshalb müsse man aus Sicht der Kreisbrandinspektion abwarten, ob es heuer wirklich noch etwas mit einer offiziellen Abnahme der Leistungsspange werde. red