Mit dem Kartoffelroder auf dem Feld

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Der Kartoffelroder im Einsatz: Auf dem Traktor war Christian Reusch und zeigte, wie die Kartoffeln aus der Erde geholt werden. Foto: Julia Kober
Der Kartoffelroder im Einsatz: Auf dem Traktor war Christian Reusch und zeigte, wie die Kartoffeln aus der Erde geholt werden.  Foto: Julia Kober

Rund um die Kartoffel ging es beim Ferienprogramm für Kinder auf dem Potatis Hof. "Kartoffelernte früher & heute - wie sich die Arbeit im Laufe der Zeit verändert", lautete in diesem Jahr wieder das M...

Rund um die Kartoffel ging es beim Ferienprogramm für Kinder auf dem Potatis Hof. "Kartoffelernte früher & heute - wie sich die Arbeit im Laufe der Zeit verändert", lautete in diesem Jahr wieder das Motto. Dazu hatten sich bei herrlichem Sonnenschein zehn Jungen und neun Mädchen im Alter von fünf bis zehn Jahren auf dem Kartoffelhof eingefunden.

Alle packten mit an

Der Nachmittag rund um die Kartoffel begann mit einer Wanderung zum Kartoffelacker. Und so erreichten die Kinder nach einer halben Stunde mit Eimern bewaffnet das Feld. Christian Reusch zeigte ihnen zuerst, wie die Knollen früher mit der Hacke per Hand geerntet wurden. Um eine Vorstellung der schweren Arbeit von damals zu bekommen, durften die Jungen und Mädchen selbst anpacken und die Kartoffeln aus der Erde hacken. Mit großem Eifer war die Gruppe auch dabei, als die erste Maschine zum Kartoffelernten vorgeführt wurde. Der Kartoffelroder holt die Knollen aus der Erde und wirft sie daneben auf den Boden. Auch hier müssen die Kartoffeln noch per Hand aufgelesen werden. Was die Kinder auch gleich mit großem Spaß getan haben. Der Kartoffelroder konnte die Knollen gar nicht so schnell roden, wie die Kinder sie einsammelten.

Die für die Kinder interessanteste Maschine war jedoch der große Vollernter, der zur Zeit als modernste Maschine auf dem Potatis Hof im Einsatz ist. Die Ferienprogrammler durften die Maschine ganz genau begutachten und ihr bei der Arbeit zusehen. Dabei mussten die Kinder allerdings keine Eigeninitiative mehr ergreifen. Arbeit macht hungrig - und deswegen wurde nach getaner Arbeit am Lagerfeuer Stockbrot gegrillt. Dazu gab es Bratwürstchen und natürlich Kartoffeln. Zurück am Kartoffelhof bildete ein Kuchen den Abschluss der nachmittäglichen Kartoffelreise. Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Ferienprogramm auf dem Potatis Hof geben, denn Familie Reusch ist es wichtig, den Kindern zu zeigen, wie Kartoffeln gedeihen, dass der Anbau viel Arbeit macht und man mit Lebensmitteln achtsam umgehen soll. red