Gute Nachrichten gibt es nach einer Mitteilung des Bundestagsabgeordneten Hans Michelbach (Coburg/Kronach) für Bürger und Familien: Der Bundestag hat vergangene Woche finanzielle Verbesserungen im Gesamtumfang von zwölf Milliarden Euro für 2021 und 2022 beschlossen.

Dazu gehöre neben der Erhöhung von Kindergeld und Kinderfreibetrag auch der bereits in den Vorjahren praktizierte Ausgleich der kalten Progression.

Das Kindergeld wird zum 1. Januar 2021 um 15 Euro erhöht und beträgt damit für das erste und zweite Kind jeweils 219 Euro, für das dritte Kind 225 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 250 Euro. "Damit steigt das Kindergeld in dieser Legislaturperiode um 25 Euro, wie von der CSU vor der Wahl versprochen. Wir halten Wort", sagte der Wahlkreisabgeordnete. Gleichzeitig werden die steuerlichen Kinderfreibeträge ab 2021 auf insgesamt 8388 Euro erhöht. Das Grundfreibetrag steigt von jetzt 9408 Euro im auf 9744 Euro im Jahr 2021 auf 9984 Euro im Jahr 2022 auf. Zum achten Mal in Folge wird durch die Anhebung des oberen Eckwertes im Einkommensteuertarif zudem die kalte Progression gekappt.

Auch Menschen mit Behinderungen werden künftig finanziell stärker unterstützt. Der Bundestag beschloss dazu nach Angaben von Michelbach eine Verdopplung der Behinderten-Pauschbeträge. Künftig wird zudem bereits Menschen ab einem Grad der Behinderung von mindestens 20 ein Pauschbetrag gewährt. Auf die zusätzlichen Anspruchsvoraussetzungen zur Gewährung eines Behinderten-Pauschbetrags bei einem Grad der Behinderung kleiner 50 wird künftig verzichtet. Neu ist auch ein behinderungsbedingter Fahrtkosten-Pauschbetrag und die Anhebung des Pflege-Pauschbetrags von derzeit 924 Euro auf 1800 Euro. red