An die am Neujahrstag um 17 Uhr beginnende Festmesse in der Stiftskirche Banz schließt sich bei freiem Eintritt ein zwanzigminütiges Orgelkonzert an mit bekannten Werken von J.S. Bach, Rathgeber, Mendelssohn und Bergamo. Es spielt der Organist Manuel Höppner.

Höppner entdeckte im Alter von fünf Jahren die Musik für sich, und zwar auf einer Hammondorgel. Zu seinen Klavierlehrern zählten Anke Meisner, später Tanja Edner. Ab dem Alter von sieben Jahren spielte er die Orgel in den Gottesdiensten seines Heimatorts Unterneuses, bald darauf auch in der Ebensfelder Pfarrkirche. Es folgten Dienste in Zapfendorf, Bad Staffelstein, Banz und Altenbanz.

Orgelunterricht erhielt er von 2004 bis 2009 von Georg Hagel in Vierzehnheiligen, wobei er auch die Orgel-D- und C-Prüfungen ablegte, von 2009 bis 2014 von Karl-Heinz Böhm in Bamberg und im kirchenmusikalischen Institut Erlangen bei Ulrich Nehls. Nach seinem Abitur 2014 am musischen E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg entschied er sich für ein Studium der Energietechnik an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen.

In Banz beginnt Manuel Höppner mit Johann Sebastian Bachs Praeludium in C-Dur, BWV 531. Darauf folgt Pater Johann Valentin Rathgebers Weihnachts-Pastorale in C-Dur. Weiter geht's mit Mendelssohns Allegro meastoso e vivace aus Sonate II op. 65,2. Mit Sonatine in C-Dur von Padre Davide da Bergamo endet das kurzweilige Neujahrsfestkonzert.

Das reichhaltig disponierte Instrument der Stiftskirche Banz mit 35 klingenden Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1745 bis 1748 von Joh. Phil. Seuffert, Würzburg, für Kloster Grafschaft im Rothaargebirge errichtet und - nach einer Verwendung in Frankenberg/Eder - 1987 durch Gerald Woehl, Marburg, und seine Mitarbeiter in das Gehäuse der bis 1903 bestehenden Banzer Seuffert-Orgel eingesetzt. red