Raumlufthygiene habe in der Corona-Pandemie einen hohen Stellenwert, erklärte der Dormitzer Bürgermeister Holger Bezold (FW) zu einem Dringlichkeitsantrag der CSU-Gemeinderatsfraktion. Man nehme die Rückmeldungen aus Schule und Kita sowie von Eltern sehr ernst.

Gleichzeitig folge die Gemeinde den Vorgaben und Empfehlungen von Land und Bund, die das regelmäßige und richtige Lüften als zentrale Maßnahme bewerten. Die Entscheidung über die Beschaffung von Raumluftreinigern für die Schule obliegt dem Schulverband. Dieser hat für beide Schulhäuser die Anschaffung von mobilen Raumluftreinigern und CO2- Messgeräten beschlossen.

Empfehlungen der Ämter

Carina Mayer, Leiterin des Kindergartens, erläuterte, warum man die Anschaffung solcher Geräte nicht für notwendig erachte. "In der Kita haben wir die Lüftungsempfehlung vom Land und Umweltbundesamt gut umgesetzt", sagte Mayer, "wir gehen, sooft es geht, mit den Kindern an der frischen Luft spazieren. Wir möchten auch keine Geräte im Kindergarten." Bürgermeister Bezold betonte: "Aufgrund der bisher nur vereinzelt aufgetretenen Infektionen in Kitas gehen wir davon aus, dass die Vorgaben vom Land, die bisherigen Maßnahmen und unsere Hygienekonzepte greifen. Kitas haben sich bisher nicht als besonders auffällig im Pandemiegeschehen dargestellt, auch wenn das natürlich Infektionen in Kitas nicht ausschließt."

Die Gemeinde werde die Entwicklung und die Empfehlung der Experten weiterverfolgen und entsprechend reagieren. Das Gremium lehnte den Antrag der CSU-Gemeinderatsfraktion auf Anschaffung von Raumluftreinigungsgeräten in der Kinderbetreuungseinrichtung mit 5:9 Stimmen ab. wi