In den Baugebieten Pfaffendorf-Mitte und Baiersdorf I, die in den vergangenen Monaten erschlossen worden waren, gilt jeweils Tempo 30. Dies teilte Bürgermeister Robert Hümmer ( CSU ) jetzt im Bauausschuss mit. Im Falle von Pfaffendorf hatte eine Verkehrsschau mit der Polizei stattgefunden, über die Hümmer die Öffentlichkeit informierte.

An der Einmündung zur Staatstraße wird ein Zone-30-Schild aufgestellt. An der Einmündung zu den Bauplätzen gilt die Regelung „rechts vor links“. „Der von den Bürgern gewünschte Standort für das Ortsschild in Richtung Kordigast, etwas weiter außerhalb, ist verkehrsrechtlich nicht möglich“, sagte das Gemeindeoberhaupt. Das Schild werde nach Rücksprache mit der Polizei vom Kordigast aus kommend knapp vor die Kreuzung gesetzt.

Der erste Bauantrag für das Pfaffendorfer Neubaugebiet – ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage – erhielt das gemeindliche Einvernehmen. Der Abenteuerspielplatz „Spielwinix“ auf dem Kordigast ist ein Besuchermagnet. Leider hinterlassen die Gäste aus Nah und Fern immer wieder Abfälle. Stephanie Dittrich (Bündnisgrüne) regte an, Abfalleimer aufzustellen. Hümmer erwiderte, dass man ganz bewusst keine solchen Behälter aufgestellt habe, um die Leute dazu zu erziehen, ihren Müll wieder mitzunehmen. Laut Bürgermeister befreien Bauhofmitarbeiter jeweils am Montag und Freitag den Spielplatz von Unrat.

Auf Nachfrage von Gemeinderat Hans-Werner Schuster ( CSU ) teilte Astrid Redinger von der Bauverwaltung mit, dass die Halteverbotsschilder für die Langheimer Straße bereits bestellt worden seien.

Die Sirene am Feuerwehrgerätehaus in Maineck wurde zu tief am Gebäude angebracht. Hümmer gab bekannt, dass man eine fünf Meter lange Verlängerungsstange geordert habe.

Zweiter Bürgermeister Marco Weidner sprach die Parksituation an der Einmündung von der Klostergasse in das katholische Pfarr- und Jugendheim an. Um Feuerwehrfahrzeugen die Einfahrt zu erleichtern, sprach sich der Weidner für ein beidseitiges Halteverbot aus. Hümmer versicherte, sich um eine Lösung des Problems zu kümmern.

Und last but not least machte der Bürgermeister ein ganzes Bündel an Auftragsvergaben öffentlich. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Woffendorf auf LED durch die Bayernwerk Netz AG kostet die Gemeinde 23 173 Euro. Die Michelauer Firma Putz Friedrich verputzt die Außenwände des neuen Feuerwehrgerätehauses in Woffendorf zum Preis von 39 268 Euro. Die Schreinerei Frank Manzer aus Woffendorf baut die neuen Innentüren zum Preis von 9282 Euro ein. Im Baugebiet Baiersdorf stellt die Firma Vogt Garten- und Landschaftsbau aus Kirchlein die Zaunanlage wieder her. Kostenpunkt: 11 824 Euro.

Mehrere Vergaben betreffen das Wasserwerk der Gemeinde. 9741 Euro berechnet die PfK Ansbach GmbH aus dem mittelfränkischen Ansbach der Gemeinde für die Erstellung der Wasserbedarfsberechnung. Die G+T Automationen GmbH im mittelfränkischen Schwarzenbruck wartet die Anlage und beschafft Ersatzteile. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 9414 Euro. Für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung durch das Marktrodacher Unternehmen TS Kompakt fallen Kosten in Höhe von 2677 Euro an. Auch für den Bauhof erstellt die Firma aus dem Frankenwald eine Gefährdungsbeurteilung zum gleichen Preis.