Nach sechsjähriger Zwangspause wieder da

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Ländliche Idylle samt einem Totenkopf prägt das Plakat, mit dem die Theatergruppe des Radfahrvereins Concordia für die Bauernkomödie „Mein Hof und dein Hof“ wirbt. Premiere ist am Samstag, 28. März, um 19.30 in der Grundschulturnhalle.
Ländliche Idylle samt einem Totenkopf prägt das Plakat, mit dem die Theatergruppe des Radfahrvereins Concordia für die Bauernkomödie „Mein Hof und dein Hof“ wirbt. Premiere ist am Samstag, 28. März, um 19.30 in der Grundschulturnhalle.
Bernd Kleinert

„Vorhang auf und Bühne frei“ heißt es am Samstag, 28. März, für die Theatergruppe des Radfahrvereins Concordia Altenkunstadt und das Lustspiel „Mein Hof und dein Hof“. Das Ensemble um Leiterin Petra Haßfurth setzt damit nach einer sechsjährigen, durch Corona und die Sanierung der Grundschule samt Turnhalle bedingten Zwangspause die 113-jährige Laienspieltradition der Radler fort. Zwei weitere Aufführungen folgen.

Monatelang haben die acht Darsteller Texte gelernt und Szenen geprobt. Mit der Komödie „Mein Hof und dein Hof“ aus der Feder von Erich Koch haben Petra Haßfurth und ihre Truppe eine gute Wahl getroffen.

Worum geht es in dem Dreiakter? Bäuerin Josefa möchte den Hof ihres Konkurrenten Hugo an sich reißen. Walburga, die die Gabe besitzen soll, Menschen mit Gebeten ins Jenseits zu befördern, soll ihr dabei helfen. Der kranke Hugo, der im Grunde putzmunter ist, hat es auf Josefas Besitz abgesehen. Zusammen mit dem Arzt Balduin heckt er einen Plan aus. Doch auch Josefas Tochter Martha spekuliert auf den Besitz.

Vergnügliches Chaos ist vorprogrammiert. „Mehr wird nicht verraten“, schmunzelt Petra Haßfurth, die seit 18 Jahren die Theatergruppe der Concorden leitet. „Auf jeden Fall werden die Zuschauer am Ende mit durchtrainierten Lachmuskeln nach Hause gehen“, verspricht die Ensemble-Chefin.

Haßfurth verkörpert die temperamentvolle Bäuerin Josefa, während Albert Spörlein in die Rolle des „sterbenskranken“ Hugo schlüpft. Weitere Schauspieler sind Nadine Lauterbach, Bastian Groß, Benedikt Wick-lein, Hans-Werner Schuster, Karin Daumann und Daniela Teller. Katharina Schuster und Nils Lauterbach sitzen im Souffleurkasten. Für das Bühnenbild zeichnen Elke Kleuderlein und Anja König verantwortlich. Manuela Deuber und ihr Team sorgen für das leibliche Wohl von Zuschauern und Akteuren.

Die Premiere am Samstag, 28. März, beginnt um 19.30 Uhr in der generalsanierten Grundschulturnhalle (Baiersdorfer Straße). Weitere Aufführungen sind für Sonntag, 29. März, um 18 Uhr und für Samstag, 11. April, um 19.30 Uhr geplant. Die Halle ist jeweils 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung für das Publikum geöffnet. Eintrittskarten sind in Manuelas Lottoladen, Theodor-Heuss-Straße 53, und an der Abendkasse erhältlich.