Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit haben Hildegard und Rudolf Dicker gefeiert. 1961 lernten sich der damalige Bundeswehrsoldat und die Tochter eines Gastwirtsehepaares im mittelfränkischen Ansbach kennen.

Da hatte der gebürtige Lichtenfelser Rudolf schon seine Ausbildung in Wuppertal hinter sich. In Deutschlands einziger Signalwerkstätte der Deutschen Bahn hatte er „Feinmechanik und Signaltechnik“ erlernt. In diesem Beruf arbeitete er bis zum Pensionseintritt.

Tipp für eine glückliche Ehe

Seine Frau wuchs in Bad Tölz auf. Als junge Frau zog sie mit ihren Eltern nach Mittelfranken. Nahe Ansbach eröffnete die Familie ein Rasthaus. Hildegard Sperer unterstützte ihre Eltern dabei tatkräftig. Beim Bedienen traf sie im Sommer 1961 auf einen besonderen Gast, den 20-jährigen Oberfranken. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, erinnert sie sich.

Ein Jahr später zog die junge Frau zu ihm nach Lichtenfels , wenig später heirateten die beiden in Vierzehnheiligen. Das Festessen fand damals wie jetzt im Gasthof „Goldener Hirsch“ statt. Der Tipp des Jubelpaares für eine glückliche Ehe: „Man muss schauen, dass man nicht gegeneinander arbeitet.“

Ihre beiden Kindern Dieter und Monika, die Enkel Sabine und Stefan und das Urenkelchen Amilie vervollständigen mittlerweile die Familie. Rudolf Dicker ist seit 1967 aktiv bei den Königlich Privilegierten Scharfschützen. Seine Frau engagiert sich beim VdK und bei den Gartenfreunden. Pfarrer Georg Birkel und die Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner gratulierten dem Jubelpaar. ds