Das außergewöhnliche Ehejubiläum der diamantenen Hochzeit konnten Renate und Wolfgang Schrape in Altenkunstadt feiern. Die Gemeinde ist zu ihrer zweiten Heimat geworden, denn ursprünglich stammen beide aus Berlin.

Wolfgang Schrape hat das Polsterer-Handwerk gelernt, war aber dann wie seine Frau bei den Stadtwerken Berlin beschäftigt. Da er über vielerlei Fähigkeiten verfügte, durfte er auch bald bei Betriebsausflügen der Stadtwerke den Reisebus fahren. Er lernte dabei auch Oberfranken kennen, und so stand schnell der Entschluss fest, hier den Lebensabend zu verbringen. Schon 1989 erfolgte in Prügel die Grundsteinlegung und wenig später bezogen die Eheleute ihr eigenes Einfamilienhaus. Beide engagierten sich von Anbeginn in ihrem neuen Heimatort und übten ihr gemeinsames Hobby, das Kegeln, beim Kegelsportverein der „Bandlschieber“ in Burgkunstadt aus. Auch dem Seniorenclub von Altenkunstadt fühlten sich die Eheleute immer verbunden und fehlten fast bei keiner Veranstaltung.

Mit zunehmendem Alter wurde die Pflege des Eigenheims mit seinem großen Grundstück in Prügel zu aufwendig, und so entschied man sich, nach Altenkunstadt an den Marktplatz zu ziehen.

Als sie im Beisein ihrer Tochter und deren Ehepartner in dieser Woche die diamantene Hochzeit feierten, überbrachte auch Erster Bürgermeister Robert Hümmer die Glückwünsche der Gemeinde Altenkunstadt . Ebenso gratulierten die Nachbarn, Freunde und Vereine, und alle freuten sich mit dem Jubelpaar. dr