Am Muttertag gestaltete Pfarrer Christian Montag gemeinsam mit dem Frauenbund Banzgau einen Muttertagsgottesdienst auf dem Sportplatz, der idyllisch am Dorfweiher gelegen ist. Zahlreiche Gottesdienstbesucher waren der Einladung gefolgt waren.

Die Mütter werden seit einem Jahr einer harten Belastungsprobe ausgesetzt: Homeoffice und Homeschooling, Lehrerin sein und den Haushalt machen und die Kinder erziehen sind nur einige der Aufgaben, die eine Mutter erledigen muss.

Pfarrer Christian Montag dankte allen Müttern für ihre unerschöpfliche Liebe . Sie hätten die Botschaft Jesu verstanden und trügen seine Botschaft der Liebe in die Welt hinaus, indem sie für ihre Familien sorgten, sagte er. Eine Mutter wende sich ihren Kindern und ihrer Familie zu, wie es auch Gott tue, der uns allen seine Zuneigung gewähre. „Es gibt keine größere Liebe , als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“, sage Jesus im Evangelium.

Ein Junge im Dialog mit Gott

Nach den einleitenden Worten des Geistlichen trug der Frauenbund die Geschichte „Warum weinen Frauen?“ vor. Ein kleiner Junge fragt darin seine Mutter : „Warum weinst du?“ „Weil ich eine Frau bin“, antwortet die Mutter . „Das verstehe ich nicht“, so der Junge. Als er herangewachsen ist, fragt er Gott: „Warum weinen Frauen so leicht?“ Gott antwortet: „Als ich die Frau machte, musste sie etwas Besonderes sein. Ich machte ihr starke Schultern, um alle Lasten zu tragen, doch sanft genug, um Trost zu spenden. Ich gab ihr innere Kraft um alles zu ertragen, Härte, damit sie niemals aufgibt, ohne sich zu beklagen. Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen, und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt. Gefühlstiefe, dass sie ihre Kinder immer liebt, auch wenn sie sie schlimm verletzt haben, und Weisheit, damit sie weiß, dass ein guter Ehemann niemals seine Frau verletzt. Zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen. Die ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch macht, wann immer es nötig ist.“

Im Dankgebet wurde nochmals hervorgehoben, wie wichtig die Aufgaben der Mütter sind. Mütter seien einfach wunderbar, brächten sie Wärme in jeden Raum, ihr Lachen sei ansteckend, ihr Herz groß und ihre Liebe bedingungslos. Sie seien wertvoller als jeder Edelstein und alles Geld der Welt.

Nach dem Schlussgebet dankte Frauenbund-Vorsitzende Monika Eichhorn allen Mitwirkenden sowie allen, die am Gottesdienst teilgenommen hatten. Sie merkte an, dass eigentlich jeden Tag Muttertag sein sollte. Jede Frau bekam am Ende des Gottesdienstes eine Rose. Musikalisch wurde der Gottesdienst von einer Schola mitgestaltet.