Nicht schlecht haben die Basketballerinnen des SC Kemmern (7.) aufgespielt, verloren ihre Regionalliga-Begegnung in der Breitengüßbacher Hans-Jung-Halle gegen die Leipzig Lakers (2.) aber mit 47:63.
"Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen und sind deswegen in manchen Phasen vielleicht einfach ein bisschen zu verkrampft aufgetreten. Bei uns hat sich manch einfacher Abschluss wieder aus dem Korb gedreht, wohingegen wir in der Verteidigung oft noch zweite oder dritte Wurfchancen nach Offensivrebounds zugelassen haben", blickt Annika Redeker auf die Partie gegen den Tabellenzweiten zurück.
"Leipzig war uns sicher als eine der erfahrensten Mannschaften der Liga in mancher Hinsicht schlicht ein bisschen an Cleverness überlegen. Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass gut gekämpft und uns als Team nicht aufgegeben haben. Wenn wir offensiv als Mannschaft auch gegen eine kompakt stehende Zonenverteidigung wieder besser zueinanderfinden, bin ich optimistisch, dass wir in den letzten beiden Saisonspielen noch einen Erfolg feiern können", so Redeker weiter.
Obgleich Basketball stets als Teamsport aufzufassen ist, so scheint es dennoch nicht vermessen, mit Katharina Wohlberg (27 Punkte) und Tanja Maciej (19) zwei Erfolgsgaranten aufseiten der mit vielen ehemaligen Bundesliga-Spielerinnen bestückten Gäste hervorzuheben. Während sich Erstgenannte hauptverantwortlich für die starke Arbeit unter den Körben der Sächsinnen zeigte, wusste Zweitgenannte das Spiel der Leipzigerinnen mit zwei Dreiern sowie hundertprozentiger Trefferquote bei sieben Freiwürfen zu bereichern. Nun belegt der SCK dank des gewonnenen Dreiervergleichs mit Elsenfeld und München Basket sowie vor dem Schlusslicht Augsburg Platz 7 im zehnköpfigen Tableau. red
SC Kemmern: Redeker (8/2 Dreier), J. Förner (6), A. Gut (6/2), Hager (6), Hesselbarth (6), Nadolski (6), Ulshöfer (3/1), Distler (2), Gese (2), Landwehr (2), Siebert, Wagner