Der Schlachthof macht Fortschritte, was die Betäubung mit Helium betrifft. Derzeit wird eine entsprechende Anlage in den Niederlanden gebaut, zeitgleich entsteht am Schlachthof Kulmbach ein Anbau, in dem die neue Betäubungsanlage installiert wird. Das teilt die Stadt mit. Weiterhin hält Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) an der Schaffung einer Bio-Regio-Fleischmanufaktur, einem gläsernen Schlachthof Kulmbach fest. Zusammen mit der weiteren Bezirkstagsvizepräsidentin sowie Stadt- und Kreisrätin Dagmar Keis-Lechner (Grüne) hat er nun den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir (Grüne), nach Kulmbach eingeladen, um ihm die Vision und die derzeit laufenden Maßnahmen persönlich und vor Ort vorstellen zu können. Unter anderem schreiben Lehmann und Keis-Lechner: "Seit nunmehr 47 Jahren betreibt die Stadt Kulmbach einen kommunalen Schlachthof. Dieser ist inzwischen zu einem allseits anerkannten Betrieb bei kleinen und mittelständischen Metzgern und Direktvermarktern aus der Region geworden. (...) Um zukunftsfähig und innovativ das Lebensmittelzentrum Kulmbach weiterzuentwickeln, ist die Realisierung einer Bio-Regio-Fleisch-Manufaktur vorgesehen."

Die Konzeption und Realisierung dieses Projektes könne die Stadt Kulmbach aus eigener Kraft nicht schaffen. Daher sei sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um dieses über Landesgrenzen hinweg einmalige Vorhaben umsetzen zu können. red