In der letzten Sitzung vor der Sommerpause beschloss der Heroldsbacher Gemeinderat einstimmig, eine Satzung zu ändern, mit der Beiträge erhoben werden: Dies dient der Deckung des Aufwandes für die Herstellung, Anschaffung, Verbesserung oder Erneuerung von Straßen, Wegen, Plätzen, Parkplätzen, Grünanlagen und Kinderspielplätzen. Der Antrag hierzu kam von den Freien Wählern Oesdorf.
Gemeinderat Peter Münch (FWOe) drückte es wie folgt aus: "Die Energie, die nicht verbraucht wird, muss auch nicht erzeugt werden." Deswegen habe man vonseiten der Freien Wähler auch den Antrag gestellt, die entsprechende Satzung zu ändern. Hintergrund war die zunehmende Umrüstung der bisherigen herkömmlichen Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Da bei den meisten Lampen der Lampenkopf mit getauscht werden müsse, um überhaupt erst einmal auf LED-Technik umstellen zu können und die Kosten für solche Umrüstungen - laut der alten Satzung - auf die Anlieger mit umzulegen wären, hatte man vonseiten der Freien Wähler Oesdorf den Antrag gestellt.


Einmütiges Votum

Die Umrüstung solle nicht auf die Bürger umgelegt werden soll, sondern von der Gemeinde übernommen werden.
Das Heroldsbacher Gemeinderatskollegium, allen voran aber Bürgermeister Edgar Büttner (SPD), konnte dem Antrag der Freien Wähler viel Positives abgewinnen. Mit 16: 0 Stimmen wurde der Antrag der Freien Wähler Oesdorf dann auch einstimmig abgenickt. hit