Auf Einladung kam die CSU-Bundestagsabgeordnete Silke Launert (Bayreuth-Forchheim) zum Gemeindebesuch in den Markt Wiesenttal. Neben allgemeinen Finanzfragen stand die Generalsanierung des Familienbads in Streitberg und dessen Finanzierung im Mittelpunkt der Gespräche.

Hier wurde ein Förderantrag mit Gesamtkosten von circa 1,3 Millionen Euro an das Land Bayern gestellt. "Nach einem Jahr Kampf stehen wir jedoch noch am Anfang", wie es Bürgermeister Helmut Taut (FW) formulierte.

Das Gemeindeoberhaupt wurde von seinem Vize Gerhard Kraus (BGS), Marktgemeinderäten sowie der Projektmanagerin "Lebendiges Wiesenttal", Diana Könitzer, begleitet. Taut stellte unmissverständlich fest: "Wir brauchen eine Förderung von Bund und Land, sonst können wir das Projekt nicht stemmen."

Die Abgeordnete konnte sich bezüglich einer möglichen Doppelförderung nicht festlegen. Sie kämpfe jedoch in Berlin darum, dass mehr Geld in die Region fließe. Hier sei ein Raum mit besonderem Handlungsbedarf. Dies gelte sowohl für die hier lebende Bevölkerung als auch für den Tourismus. Sie, Silke Launert, sei gekommen um zu schauen, ob noch etwas möglich ist.

Bevor die Abgeordnete wieder nach Bayreuth fuhr, erfolgte der Eintrag in das Goldene Buch der Marktgemeinde.