Im Rahmen des Projekts "Initiative Zukunftswald für Bayern" (IZW) wurden die beiden Jagdpächter Henrik Henniger und Markus Hollederer aus Lauenstein als engagierte Jäger und Jagdpächter im Revier Lauenstein für vorbildliche Jagdbewirtschaftung ausgezeichnet. Forstrat Andreas Sommerer von der Abteilung Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach (AELF) konnte den beiden vorbildlichen Waidmännern die Urkunde von der IZW des Freistaates Bayern und der Bayerischen Forstverwaltung verliehen. Mit dieser Auszeichnung honoriert der Freistaat Bayern die jagdlichen Leistungen einer besonders vorbildlichen Jagdbewirtschaftung zur Etablierung klimastabiler Wälder. Gleichzeitig appellierte Forstrat Sommerer, dem ab 1. März die Leitung der Abteilung für Kronach übertragen wurde, an alle Jäger, den Kontakt zu den Waldbesitzern zu halten und Vorstellungen über waldbauliche und jagdliche Ziel miteinander auszutauschen. Ziel muss es für die kommenden Jahre sein, nicht nur die Kommunikation zwischen Waldbesitzern und Jägern zu intensivieren, sondern auch die Schwerpunktbejagung auf Rehwild auf Schadflächen. "Darüber hinaus muss es das Ziel sein, den Frankenwald als rotwildfreies Gebiet zu erhalten", so der Forstexperte vom AELF. Er sah diese Kriterien von Amts wegen beim Jagdrevier Lauenstein vorbildlich erfüllt. Die Jagdpächter Henniger und Hollederer bejagen eine Fläche von gut 400 Hektar mit einem ausgewogenen Wald- Feld-Verhältnis auf besonders vorbildliche Weise. Sie bejagen nicht nur sehr scharf das Rehwild und das als Wechselwild vorkommende Rotwild, sondern schießen auch eine große Zahl an Sauen. Im zurückliegenden Vegetationsgutachten konnte man nur an einem von 13 Aufnahmepunkten Verbiss feststellen. Dieser konzentrierte sich lediglich auf Seitentriebe. eh