Wenn Kinder leiden, ist das Lieblingskuscheltier oft der beste Trost , beruhigt und lenkt ab. Egal, ob sie gerade selbst verletzt sind oder ein Elternteil Hilfe braucht. Das wissen nicht nur die Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes, die mit ihren Rettungsfahrzeugen an sieben Tagen in der Woche jeweils 24 Stunden im Einsatz sind, um zu helfen, wenn sie gebraucht werden.

Deshalb freuten sich die Verantwortlichen der Kulmbacher BRK-Geschäftsstelle über zwei großzügige Spenden von „Tröster-Teddys“ und „Jolinchen-Schmusepuppen“, die ihnen vom Kulmbacher Kiwanisclub und der AOK Bayreuth/ Kulmbach überreicht wurden.

„Sie werden in der Praxis definitiv Anwendung finden, denn es ist für das Kind immens wichtig, im Notfall einen solchen Seelentröster in der Hand zu haben“, betonten der Leiter des BRK-Rettungsdienstes, Michael Martin , und der Einsatzleiter des BRK, Marco Sniegon, übereinstimmend. „Fünf bis sechs dieser Trostspender werden im Durchschnitt pro Monat gebraucht.“

„Das ist etwas, was Freude macht. Deswegen werden wir die Plüschtiere auf die Wachen und die Einsatzfahrzeuge verteilen“, ergänzt Kreisgeschäftsführer Stefan Adam .

Markus Rother, der stellvertretende AOK-Direktor, meinte: „In Kulmbach menschelt es eben im positiven Sinne. Das schafft Vertrauen.“

BRK-Kreisvorsitzender und Landrat Klaus Peter Söllner lobte das ehrenamtliche Engagement des Kulmbacher Kiwanisclubs, bei dessen Charity-Aktivitäten besonders Kinder und deren Umfeld im Fokus stehen. „Ihr spendet nicht einfach nur Geld, sondern organisiert seit vielen Jahren auch mal was, das mit Arbeit verbunden ist“, sagte Söllner.

„In Zeiten knapper Kassen ist auch das BRK auf Spenden angewiesen“, freute sich nicht zuletzt Frank Wilzok, Kulmbachs Zweiter Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender im BRK-Kreisverband, über solche Aktionen. dh