Firmen nehmen am Umweltpakt teil

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Bei der Übergabe der Teilnahmeurkunden in Kasendorf (von rechts: Umweltminister Thorsten Glauber, Michael Ott (Geschäftsführer W.E.T. GmbH), Matthias Sesselmann (Geschäftsführer W.E.T. GmbH) und MdL Rainer Ludwig.
Bei der Übergabe der Teilnahmeurkunden in Kasendorf (von rechts: Umweltminister Thorsten Glauber, Michael Ott (Geschäftsführer W.E.T. GmbH), Matthias Sesselmann (Geschäftsführer W.E.T. GmbH) und MdL Rainer Ludwig.
Umweltministerium

Kasendorf Die „inuwat AG“ aus Kasendorf mit ihren Tochterfirmen W.E.T. Wasser Energie Technologie GmbH und Richter Steuerungstechnik GmbH nehmen erstmals am Umwelt- und Klimapakt Bayern teil. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber überreichte nun in Kasendorf die Teilnahmeurkunden.

Er betonte: „Ökonomischer Erfolg und ökologische Verantwortung sind keine Gegensätze, sondern stärken sich gegenseitig. Klug eingesetzte Umweltschutzmaßnahmen sparen auf Dauer Kosten und erhöhen den wirtschaftlichen Erfolg. Die inuwat AG setzt ein starkes Zeichen: Nachhaltigkeit ist Zukunft. Es lohnt sich, Verantwortung zu übernehmen. Mit der Übergabe würdigen wir dieses Engagement.“

Zertifizierte Systeme

Die Firma fungiere als Holding der beiden Tochtergesellschaften und möchte den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen Wasser und Energie fördern. Das Unternehmen trage dazu bei, natürliche Lebensgrundlagen zu sichern – etwa durch Recycling von Wasser und die Entwicklung effizienter Technologielösungen.

Michael Otte, Geschäftsführer der inuwat AG, erklärte: „Nachdem unsere Holding für Innovation und Umwelt, Wasser und Automatisierungstechnik steht, war es nach der erfolgreichen Zertifizierung nur die logische Konsequenz, dem Umwelt- und Klimapakt Bayern beizutreten und unser Ziel, einen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten, noch besser sichtbar zu machen.“

Ein dauerhafter Pakt

Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Er besteht seit 1995. Im Jahr 2020 wurde die befristete Umweltpartnerschaft in einen dauerhaften Pakt überführt. Unternehmen aller Größen, vom  Handwerksbetrieb bis zum Großunternehmen, nehmen teil. Sie setzen freiwillig vielfältige Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz um. Der Schwerpunkt liegt auf Klimaschutz, Ressourceneffizienz, erneuerbaren Energien, Recycling und Förderung der Artenvielfalt.

Die Teilnahme am Pakt gilt immer für drei Jahre und kann verlängert werden. Unternehmen finden auf der entsprechenden Website zahlreiche Informations- und Beratungsangebote sowie Praxisbeispiele erfolgreicher Umweltmaßnahmen.

Ziel ist es, langfristiges und vorbildhaftes Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz auszuzeichnen. „Gerade Unternehmen sind ein wesentlicher Motor für erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz in der Praxis“, so das bayerische Umweltministerium in seiner Mitteilung. red