Die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach rief am Dienstagmorgen, gegen 10.30 Uhr, Rettungskräfte und Feuerwehren zu einem Gebäudebrand in Nemmersdorf bei Goldkronach.

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken gestern auf Anfrage der Bayerischen Rundschau mitteilte, geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Einfamilienhaus im Ort in Vollbrand. Der einzige Bewohner habe sich in Sicherheit bringen können und wurde nicht verletzt. Der in Bayreuth stationierte Rettungshubschrauber Christoph-20 war ebenfalls alarmiert worden, konnte aber schnell wieder abgezogen werden.

Die Löscharbeiten dauerten am Abend an. Wie ein Polizeisprecher erklärte, mussten die Feuerwehren schweres Gerät anfordern – Teile des Gebäudes mussten mit Hilfe eines Baggers abgerissen werden, um an die Glutnester zu kommen. Da sich die Löscharbeiten noch hinziehen werden, könne die Polizei aus Sicherheitsgründen erst heute mit den Ermittlungen zur Brandursache beginnen.

Der Schaden liegt laut ersten Schätzungen der Polizei im mittleren fünfstelligen Bereich. Neben den Einsatzkräften des BRK und der Polizei waren die Feuerwehren aus Bayreuth, Weidenberg, Nemmersdorf , Unterlind und Goldkronach am Einsatz beteiligt.