Brauerfamilie Maisel eröffnet offiziell neues Brauhaus an der B85 und feiert zünftig in der Rotmainhalle
Das neue Bayreuther Brauhaus an der Ortsausfahrt in Richtung Kulmbach im Bayreuther Ortsteil Oberobsang ist am Freitag festlich eröffnet worden. Gefeiert wurde dieser Meilenstein in der Geschichte der Brauerfamilie Maisel mit einer Premiere.
Erstmals wurde kurzerhand die Rotmainhalle zum Festzelt umfunktioniert und dort eine zünftige Herbstkerwa begangen – und das gleich vier Tage lang. Viel Livemusik, Bierzeltschmankerl und frischgezapfter Bayreuth Urstoff standen beziehungsweise stehen noch auf dem Programm – gerne mit Dirndl und Lederhose und freiem Eintritt. Auf dem alten Werksgelände der Maiselbrauerei stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
Am Eröffnungstag war die amtierende Bayerische Bierkönigin Katharina Kastenmüller aus dem oberbayerischen Bad Tölz nach Bayreuth geeilt, um höchstpersönlich vor hunderten Ehrengästen den Bieranstich pünktlich um 18 Uhr vorzunehmen.
Musikalisch ging es am Samstag und Sonntag mit dem Weißwurstfrühstück und dem „Tag der Landjugendgruppen“ weiter. Am heutigen Montag klingt die erste Herbstkerwa der Brauerfamilie Maisel ab 14 Uhr beim „Uni-Tag“ mit der Gruppe Frontal und später mit den Troglauern allmählich aus.
Jeff Maisel, der in seiner Rede einige Freudentränen nicht verbergen konnte, brachte es mit einem alten Brauersprichwort auf den Punkt: „Ein Brauer, der nicht baut, bald auch nicht mehr braut.“ Er beschreibt damit die Notwendigkeit von Investitionen in Modernisierung, Technik und Kapazitäten, um als Brauerei auch in Zukunft zu bestehen.
„Wir müssen nicht immer mehr verdienen, aber wir können gemeinsam etwas bewirken. Wir wachsen, weil unsere Kunden wollen, dass wir wachsen.“
Alle Redner waren am Freitag voll des Lobes. Auch Oberbürgermeister Andreas Zippel ( SPD ) dankte „dafür, dass der Name der Stadt so in die ganze Welt getragen werde“. Und Jeff Maisel retournierte: „Warum soll das neue Brauhaus nicht zu einer Art Pilgerstätte werden und mehr Gäste nach Bayreuth holen.“ Ein klares Bekenntnis zum Standort. Finanzstaatssekretär Martin Schöffel ( CSU ) sprach gar von einem „Jahrhundertereignis“.