Ganz im Zeichen der Corona-Pandemie stand die Jahresversammlung der Feuerwehr Kleintettau im Kleintettauer Sportheim.

Vorsitzender Sebastian Neubauer berichtete von einer Verwaltungsratssitzung, bei der sich die Teilnehmer auf Vereinsinterna aufgrund der Pandemie beschränkt hatten. Alle geplanten Feste mussten ausfallen. Erfreulich ist nach Neubauers Worten, dass man den Mitgliederstand von 134 Personen halten konnte, wie aus einer Mitteilung der Feuerwehr Kleintettau weiter hervorgeht.

Kommandant Johannes Bock berichtete von einer aktiven Mannschaftsstärke von 33 Personen. Er gab einen Überblick über die 17 Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen sowie 13 zusätzliche Veranstaltungen.

Zwei Großbrände

Nach Bocks Worten wurde die Feuerwehr Kleintettau zu acht Einsätzen gerufen. Besonders detailliert ging er auf die beiden Großbrände bei Gerresheimer und am Wildberg ein. Mit Blick auf diesen Einsatz dankte er ausdrücklich den beiden Kräften, die unter schwerem Atemschutz eine Person mit Hilfe der Drehleiter in allerletzter Sekunde retten konnten.

Ebenso stolz ist er auf die Helferstatistik im Jahr 2020. Zwar waren bedingt durch den Ausnahmezustand weniger Einzeltermine, die Truppe hatte aber aufgrund der starken Gruppenstärke bei den Einsätzen nahezu die gleichen Helferstunden erreicht wie 2019.

Der Atemschutzbeauftragte Adrian Stiehler berichtete von aktuell 15 Geräteträgern. Darunter ist eine Frau.

Der Kreisbrandmeister Harald Meyer dankte der Wehr für die Einsatzbereitschaft. Auch er blickte auf die beiden Großbrände Gerresheimer und am Wildberg. Durch das schnelle Handeln sei Schlimmeres vermieden werden, lobte er.

Ergänzend wies Bürgermeister Peter Ebertsch darauf hin, die beiden Großbrände hätten gezeigt, wie wichtig die Drehleiter sein könne.

Bürgermeister Peter Ebertsch ehrte die Mitglieder Fritz Böhm und Manfred Reichenbächer für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit, Wolfgang Suffa für 50 Jahre sowie Lutz Kappelt und Andreas Altmann für 40 Jahre. red