Michael Wunder

Das Gotteshaus St. Georg in Wolfersgrün erstrahlt im neuen Glanz. Am Sonntag wurde nach umfangreichen Sanierungsarbeiten die Wiedereröffnung mit Erzbischof Ludwig Schick gefeiert. Er sagte, die Kirche biete Heimat, wo man zusammenkommen kann und Ruhe findet. Das Hochamt sei ein freudiger Anlass, die im neuen Glanz strahlende und gut gelungene Sanierung zu feiern. Es sei wichtig, so der Bischof , die Kirchen auch in den Dörfern, wo sie meist den Mittelpunkt bilden, zu erhalten.

Die Sanierung des Gotteshauses habe man mitten in der Corona-Pandemie durchgeführt. Neben den notwendigen Verschönerungsarbeiten, wie einem neuen Wandanstrich mit modernerer Farbgebung am Wandbogen, waren auch Erhaltungsarbeiten erforderlich. Wichtig war der Kirchenverwaltung die Behandlung der Kirchenfiguren gegen Wurmbefall sowie deren Restaurierung und Konservierung. Auch der Tabernakel wurde restauriert. Außerdem musste sicherheitstechnischen Belangen Rechnung getragen werden. So wurde die elektrische Anlage mit dem Blitzschutz auf den neuesten Stand gebracht. Eine neue Lautsprecheranlage wurde angeschafft. Die Umwehrung des Aufgangs zur Empore wurde erhöht und viele kleinere Sachen mitgemacht.

Pater Jan erinnerte an die halbjährige Bauphase und dankte vor allem der Familie Müller für die Saalüberlassung bei den Sonntagsgottesdiensten. Bürgermeister Jens Korn ( CSU ) war besonders von der schnellen Durchführung der Maßnahmen angetan.

Gabriele Zeuß bezeichnete es als denkwürdigen Tag, seit der Einweihung vor 73 Jahren sei erstmals wieder der Erzbischof in Wolfersgrün zugegen. Sie sei dankbar, dass die Bistumsleitung auch die kleinen Kirchengemeinden nicht vergisst.

Im Namen des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung überreichte sie dem Gast aus Bamberg ein Geschenk. Georg Gremer wies auf 220 ehrenamtliche Helferstunden hin. Durch Spenden habe man über 13 000 Euro beigetragen.